"Betreutes Wohnen" für Stadttauben in Köln: Was steckt dahinter?

Köln - Stadttauben in Köln kommen ab November in einem betreuten Taubenschlag unter. In dem Taubenschlag am Hansaring sollen die Tiere kontrolliert gefüttert und einige Probleme verbessert werden.

Tauben fliegen vor dem Kölner Dom entlang.
Tauben fliegen vor dem Kölner Dom entlang.  © DPA

Für einige sind Stadttauben nur "Ratten der Lüfte". Viele Kölner füttern die wild lebenden Vögel dennoch.

An vielen Stellen sorgen die Tiere mit ihrem Kot für Ärger.

Am Hansaring am Hansagymnasium wird deshalb ein "betreutes Wohnen" für Stadttauben errichtet. Ein Taubenschlag, in den die vielen Tauben von der Haltestelle Hansaring gelockt werden sollen, wie die Stadt Köln mitteilte.

Der Taubenschlag soll ab November 2019 durch den Verein "Kölner Arbeitsgruppe gegen die Stadttaubenproblematik" betreut werden.

Das Ziel des Taubenschlags ist es nicht, noch mehr Stadttauben heranzuziehen, sondern sie zu senken.

Dafür soll den Tieren in Zukunft das Brutgelege weggenommen werden. Ob der Plan am Hansaring aufgeht, ist offen.

Eine weitere Hoffnung: Die Tauben erhalten in dem Schlag richtiges Futter, keinen Abfall von der Straße. So dürfte sich der Kot der Vögel verändern und laut Stadt Köln künftig besser zu reinigen sein.

Zeigt das Taubenprojekt Erfolg, wollen die Mitarbeiter im Umweltamt weitere Standorte prüfen, teilte die Stadt Köln mit.

Ein Taubenschwarm an der Moschee in Köln-Ehrenfeld.
Ein Taubenschwarm an der Moschee in Köln-Ehrenfeld.  © Oliver Berg/dpa

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