Bauer sucht Frau: Wird Farmer Gerald wieder ganz gesund?

Köln - Die Nachricht hat die Fans von Anna (28) und Gerald (32) schockiert: In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das beliebte Traumpaar aus der RTL-Kuppelshow "Bauer sucht Frau" von einem schrecklichen Schicksalsschlag getroffen wurde. Der charmante Farmer leidet am Guillain-Barré-Syndrom (GBS, TAG24 berichtete).

Auf seine Anna kann sich Farmer Gerald auch in schweren Zeiten verlassen.
Auf seine Anna kann sich Farmer Gerald auch in schweren Zeiten verlassen.  © Screenshot Instagram/Anna_hatsichentschieden

Anna und Gerald machen gerade eine furchtbare Zeit durch. Als die gebürtige Polin vom Leid ihres Traummanns erfahren hatte, trennten sie Tausende Kilometer, denn Gerald war noch in Namibia, seine Auserwählte in ihrer Wahlheimatstadt Essen.

Zum Glück ermöglichte ihr Arbeitgeber ihr ein paar Tage Sonderurlaub, und Anna konnte zu ihrem Schatz reisen. Inzwischen ist das Paar gemeinsam nach Deutschland gereist (TAG24 berichtete), hier will sich Gerald erholen und wieder gesund werden.

Zuletzt hatte er Lähmungen in den Beinen und kam auf die Intensivstation einer Klinik im namibischen Windhuk. Und zum Beispiel laufen oder richtig greifen muss der TV-Liebling jetzt neu lernen.

Doch wie gut stehen seine Chancen, wieder ganz der Alte zu werden? Beim GBS handelt es sich um eine Nervenkrankheit. Die genaue Ursache dafür ist nicht bekannt. Möglicherweise ist eine vorausgegangene Infektion Auslöser.

Beim GBS kommt es typischerweise zu unterschiedlich stark ausgeprägten Lähmungen der Arme und Beine. Auch leichte Sensibilitätsstörungen (etwa Kribbeln, Brennen oder ein taubes Gefühl) sind möglich. Beides kann unterschiedlich lange dauern, zwischen Stunden oder Tagen bis hin zu Monaten.

Das Traumpaar hat sich in einer TV-Kuppelshow kennen- und lieben gelernt.
Das Traumpaar hat sich in einer TV-Kuppelshow kennen- und lieben gelernt.  © Screenshot Instagram/Anna_hatsichentschieden

"Es ist ein fulminantes, also ein schnell auftretendes Krankheitsbild. Es kann passieren, dass der Patient nicht mehr laufen kann, also tatsächlich gelähmt ist. Wie eine Querschnittslähmung sozusagen und das innerhalb von ein paar Stunden", erklärt Dr. med. Bernd Hölper in "Gala". Der Neurochirurg ist Leiter des Wirbelsäulenzentrums Fulda|Main|Kinzig.

Und der Mediziner macht Hoffnung: "Vier Fünftel aller Patienten erholen sich komplett wieder. Nach einem viertel bis halben Jahr hat er, denke ich, wieder ganz gute Chancen sich zu erholen."

Allerdings behält rund ein Fünftel aller Betroffenen Funktionsausfälle zurück, die Sterblichkeit beträgt etwa fünf Prozent. Letzteres bei Patienten, bei denen auch die Atmung betroffen ist: selbstständiges Atmen ist ihnen nicht mehr möglich.

Doch Gerald ist optimistisch. Mit Annas Unterstützung will er wieder gesund werden:

"Gott sei Dank erhole ich mich, gegen aller Erwartungen, und der liebevollen Unterstützung von meinem Schatz @anna_hatsichentschieden sehr rasch! Optimismus, Geduld und viel Ruhe, (neben der wundervollen Versorgung meines Schatzes!😘) sind jetzt die beste Medizin!", schreibt er bei Instagram.

Titelfoto: Screenshot Instagram/Anna_hatsichentschieden


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