Feuer-Inferno: Mann flüchtet vor der Polizei, dann baut er heftigen Unfall

Köln/Wesseling - Eine Verfolgungsjagd mit einem Mann (26) aus Wesseling südlich von Köln endete in einem Flammeninferno. Wie die Polizei Rhein-Erft-Kreis am Dienstag mitteilte, ereignete sich die Verfolgungsfahrt am Montagabend.

Das Auto fackelte nach der Flucht komplett ab.
Das Auto fackelte nach der Flucht komplett ab.  © Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis

Der Mann sollte zunächst in seinem grünen Audi A3 auf dem Kronenweg in Wesseling einfach nur kontrolliert werden.

Doch er trat aufs Gaspedal. Kein Wunder: Seine Kennzeichen galten als gestohlen.

Auf seiner Flucht vor der Polizei riskierte der Mann das Leben anderer Autofahrer: Er fuhr mehrfach verkehrt in Kreisverkehre, überfuhr rote Ampeln auf den Landstraßen 150 und 300, so die Polizei.

In Köln-Rondorf fuhr er in Schlangenlinien, überholte trotz Gegenverkehr.

Auf der Flucht verursachte er zwei Unfälle. Dann das fatale Ende: Auf der Kalscheurener Straße fuhr er mit über Tempo 100 auf einen Kreisverkehr zu und verlor die Kontrolle.

Der Fahrer blieb mit seinem Auto auf dem Kreisverkehr Im Feldrain/Eifeltor liegen. Dabei fing das Auto Feuer und brannte komplett aus.

Glück für den Flüchtigen: Er konnte aussteigen und rannte auch noch zu Fuß vor den Polizisten davon. Erst in einer Kiesgrube wurde er festgenommen.

Der Mann aus Wesseling muss sich in einem Strafverfahren für die Verkehrsvergehen und wegen der Eigentumsdelikte verantworten, so die Polizei.

Der Fahrer konnte zuvor aussteigen und rannte noch zu Fuß vor den Beamten davon. Die nahmen ihn dann fest.
Der Fahrer konnte zuvor aussteigen und rannte noch zu Fuß vor den Beamten davon. Die nahmen ihn dann fest.  © Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis

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