Kölner Zoo trauert um Tigerin Hanya (†15)

Krefeld/Köln – Der Kölner Zoo trauert um die verstorbene Tigerin Hanya (†15). Das Tier hatte seit 2011 in Köln gelebt und war zuletzt übergangsweise im Zoo Krefeld untergebracht worden.

Tigerin Hanya (15) musste aufgrund einer Krankheit eingeschläfert werden (Archivbild).
Tigerin Hanya (15) musste aufgrund einer Krankheit eingeschläfert werden (Archivbild).  © Marius Becker dpa/lnw

Wie der Zoo am Mittwochnachmittag mitteilte, habe Hanya altersbedingt an zunehmend massiven, neurologischen Störungen gelitten.

Daher hätten die Verantwortlichen in Absprache mit Tierärzten und Pflegern die Entscheidung getroffen, die Tigerin zu erlösen. Die Wildkatze wurde eingeschläfert.

Vor anderthalb Jahren war sie wegen der Neugestaltung des Geheges aus Köln nach Krefeld umgezogen.

Nach Angaben des Zoos war sie aufgrund ihres freundlichen und neugierigen Wesens sehr beliebt. "Wir vermissen sie", schreibt der Kölner Zoo.

Die Sibirische Tigerin wurde 15 Jahre alt. Sie war 2004 im französischen Mulhouse geboren worden.

Im Jahr 2011 zog sie dann zusammen mit Partner Altai nach Köln. Der Tiger hatte im August 2012 eine Tierpflegerin tödlich verletzt und war daraufhin vom Zoodirektor erschossen worden.

Im August 2013 brachte Hanya drei Kinder auf die Welt. Sie war von ihrem Sohn Jegor geschwängert worden, der ungewöhnlich früh geschlechtsreif geworden war.

Tigerin Hanya mit ihrem Nachwuchs im Oktober 2013.
Tigerin Hanya mit ihrem Nachwuchs im Oktober 2013.  © Marius Becker/dpa

Titelfoto: Marius Becker dpa/lnw


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