Zu hohe Fluchtgefahr: Box-Profi Felix Sturm steckt in U-Haft fest

Köln – Der frühere Profibox-Weltmeister Felix Sturm (40) bleibt in Untersuchungshaft.

Auch gegen einer Kaution könnte Felix Sturm (40) nicht entlassen werden.
Auch gegen einer Kaution könnte Felix Sturm (40) nicht entlassen werden.  © DPA

Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Köln verwarf am Donnerstag eine Haftbeschwerde von Sturm.

Der Strafsenat bestätigte damit eine Entscheidung des Landgerichts Köln vom April. Damit entfällt auch die Möglichkeit einer Entlassung bei Zahlung einer Kaution.

Nach Auffassung des Senats besteht ein dringender Tatverdacht, dem Beschuldigten werden Steuerdelikte vorgeworfen.

Darüber besteht laut Gericht weiter der Haftgrund der Fluchtgefahr. Das Oberlandesgericht wies in einer Mitteilung daraufhin, dass für den Beschuldigten unverändert die Unschuldsvermutung gilt.

Der gebürtige Leverkusener Sturm war im vergangenen April während der Fitness-Messe Fibo in Köln festgenommen worden, nachdem die zuständige Staatsanwaltschaft, Abteilung Wirtschaftsstrafsachen, einen Haftbefehl erwirkt hatte (TAG24 berichtete).

Sturm gewann in seiner Karriere fünf WM-Titel bei verschiedenen Weltverbänden. Von seinen 48 Profikämpfen entschied er 40 für sich.

Der Boxer muss sich wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.
Der Boxer muss sich wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.  © DPA

Titelfoto: DPA

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