Kölner Hotelskandal: CDU-Politikerin Horitzky tritt zurück

Köln – Am Donnerstag hat die CDU-Polikerin Andrea Horitzky ihren Rücktritt aus dem Kölner Parteivorstand bekannt gegeben. Sie war aufgrund der teuren Unterbringung von Flüchtlingen in ihrem Hotel unter Druck geraten (TAG24 berichtete).
Das Hotel "Zum Bahnhof"  der CDU-Politikerin Andrea Horitzky wird gerade zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.
Das Hotel "Zum Bahnhof" der CDU-Politikerin Andrea Horitzky wird gerade zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.  © DPA
Die Politikerin kündigte ihren Entschluss in einer schriftlichen Erklärung, die durch ihren Anwalt verbreitet wurde, mit. Der Express hatte zuerst darüber berichtet.

Der Anwalt teilt in dem Schreiben mit, seine Mandantin sehe sich als Opfer einer "Schmähkampagne" und sie und ihre Familie seien zudem massiv bedroht worden.

Daher trete Horitzky mit sofortiger Wirkung von allen ihren CDU-Parteiämtern zurück. Mitglied der CDU bleibe sie jedoch

Sie sehe an ihrer Integrität keinen Zweifel, dies bestätigen auch die bisherigen Ergebnisse der Bezirksregierung und der Stadt Köln. Auf die Rücktrittsforderungen ihres Orts- und Kreisverbands reagiert sie mit Unverständnis.

Und auch einen heftigen Seitenhieb auf den Kölner CDU-Chef Bernd Petelkau kann sie sich nicht verkneifen. Dieser sei das Gesicht der Kölner CDU und in dieser Sache könne es nur "eine Moral und eine für jeden verbindliche Verantwortung geben". Petelkau war zuletzt aufgrund der Affäre um einen Posten bei den Stadtwerken ebenfalls in die Kritik geraten.

Titelfoto: DPA


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