Brand in der Heide: Feuerwehr löscht jetzt mit Sprinkleranlage im Wald

Dresden - Schon seit zwölf Tagen hält der Waldbrand in der Königsbrücker Heide nahe Schwepnitz die Einsatzkräfte in Atem.

Die Feuerwehr muss immer wieder in der Königsbrücker Heide ran.
Die Feuerwehr muss immer wieder in der Königsbrücker Heide ran.  © xcitepress

Noch immer breiten sich Glutnester im Boden aus und drohen das nächste verheerende Feuer auszulösen. Dagegen kämpfen die Kameraden jetzt mit einer Art mobiler Sprinkleranlage!

Seit Brandausbruch fielen schon Tausende Bäume auf rund 250 Hektar (350 Fußballfelder) den Flammen zum Opfer. Das Dilemma für die Feuerwehr: Wegen alter Munition im Waldboden müssen die Kameraden stets 300 Meter Abstand zum Feuer wahren.

Um das Ausbreiten zu verhindern, wurden um das Brandgebiet Schneisen und Wege gezogen, die von den Kameraden dauerfeucht gehalten werden.

Das Problem: "Das Feuer hat sich in den Boden zurückgezogen, frisst sich dort teils weiter an die Wege voran", so Einsatzleiter René Wagner (36). Nun setzen die Kameraden auf ihre "Spezialwaffe", legten am Montag einen 400 Meter langen Düsen-Schlauch. Der versprüht großflächig einen Wassernebel bis in acht Meter Höhe, soll die bedrohten Schneisen feucht halten und wieder ausbrechende Flammen stoppen.

Vorteil: Die Kameraden können dabei den Sicherheitsabstand wahren. Vor zwei Jahren wurde der Schlauch getestet, nun die erste Bewährungsprobe ...

Immer wieder brennt es hier.
Immer wieder brennt es hier.  © Jonny Linke

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