Riesiges Hornissennest auf der Festung Königstein

Königstein - Einst lebten hier Soldaten, den Sommer über war es ein Hornissen-Volk: Im Keller der alten Kaserne auf der Festung Königstein hatten sich heimlich die Brummer angesiedelt.

Dieses Hornissen-Nest entfernten Mitarbeiter jetzt in der Festung Königstein.
Dieses Hornissen-Nest entfernten Mitarbeiter jetzt in der Festung Königstein.  © dpa/Festung Königstein

Nun entfernte das Festungspersonal das Nest. Für die geschützten Wespen ist das allerdings kein Problem.

"Es muss zwischen Ende Juni und Anfang Juli passiert sein", sagt Antje Schönfelder (47), Garten- und Grünflächen-Chefin der Festung. "Da haben die Hornissen im Elektroraum das Nest gebaut." Was für einige beängstigend klingt, ist recht harmlos - Hornissen stechen in der Regel nur, wenn man sehr nah ans Nest geht oder die Tiere sich direkt bedroht fühlen.

Auch das Speiseangebot im nahen Biergarten interessierte die Hornissen nicht. "Wir hatten keinerlei Rückmeldungen, dass jemand gestochen wurde", so Frau Schönfelder. "Während der Zeit musste auch niemand in den Elektroraum." Damit niemand auf dumme Gedanken kommt, gab es aber ein Warnschild.

Doch nun ist das Nest leer: Während das Volk abstirbt, ziehen die Jungköniginnen aus. Also nahmen die Menschen ihren Raum wieder in Beschlag. "Das Nest hatte ja teilweise auch die Tür blockiert", so Schönfelder. "Und Hornissen benutzen ein Nest nie zweimal."


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