Ziegenhirte will Alm-Abtrieb in Sachsen etablieren: So lief der Testlauf

Königstein - Alm-Abtrieb in Sachsen? So ein touristisches Highlight fehlt hierzulande noch.

Ziegenhirte Patu verlässt sich beim Abtrieb von den Bergwiesen auf seine Leitziege Lexa – störrisch und widerspenstig sind die Tiere aber trotzdem.
Ziegenhirte Patu verlässt sich beim Abtrieb von den Bergwiesen auf seine Leitziege Lexa – störrisch und widerspenstig sind die Tiere aber trotzdem.  © Marko Förster

Patrick Pietsch, der sich Ziegenhirte Patu nennt, möchte solch ein Event gerne in der Sächsischen Schweiz etablieren. Dieser Tage war die Generalprobe - mit einigen Herausforderungen.

Seit dem Frühjahr hat sich die neunköpfige Ziegenherde auf den saftigen Bergwiesen bei Pfaffendorf reichlich Winterspeck angefressen.

Jetzt sollen die meckernden Landschaftspfleger wieder in die heimatlichen Ställe auf die andere Elbseite bei Halbestadt.

Die Geschwindigkeit des flotten Ziegengalopps haben einige der zweibeinigen Helfer unterschätzt. Patu: "Die Thüringer Waldziegen sind äußerst lebhaft und agil."

So büxten unterwegs auch einige Jungtiere aus, hüpften fröhlich auf Schuppendächer und hinter die Lauben. Letztlich erreichten sie doch noch alle wohlbehalten die Elbfähre.

Im kommenden Jahr soll das Ereignis etwas größer aufgezogen werden, mit einem Fest an den Elbwiesen. Der Ziegenhirte: "Es werden mehr Ziegen sein, dazu brauche ich aber mehr Helfer."

Infos: ziegen-wanderung.de

Im Ziegengalopp geht es in Richtung Elbe. Hat die Herde erst mal den Schwung, kommen Zweibeiner kaum noch hinterher.
Im Ziegengalopp geht es in Richtung Elbe. Hat die Herde erst mal den Schwung, kommen Zweibeiner kaum noch hinterher.  © Marko Förster

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