Kötterbüchs belebt! Rote Funken sammeln für obdachlose Frauen in Köln

Köln - Im Kölner Karneval wird gelacht, geschunkelt und gesungen. Doch nicht allen Menschen in Köln ist zum Lachen zumute. Viele leben in Armut, manche sind obdachlos. Die Roten Funken haben deshalb eine alte Tradition aufleben lassen. Sie holten die "Kötterbüchs" raus und sammelten am Freitag Geld für obdachlose Frauen in Köln.

Die Roten Funken gingen mit der Kötterbüchs durch die Kölner Innenstadt.
Die Roten Funken gingen mit der Kötterbüchs durch die Kölner Innenstadt.  © Horst Konopke

Das nach eigenen Angaben älteste Kölner Traditionscorps ging am Freitag mit der "Kötterbüchs", der Spendendose, durch die Kölner Innenstadt und sammelte Spenden.

Schon vor 100 Jahren kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde so Geld durch die Roten Funken gesammelt, zu Wirtschaftswunder-Zeiten aber wieder eingestellt.

Die Roten Funken lassen die alte Sammeltradition jetzt wieder aufleben und haben eine klare Botschaft.

"Heute, 100 Jahre nach der ersten Sammlung und vor dem Hintergrund, dass das Eintreten für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität wichtiger denn je erscheint, ist es an der Zeit, wieder mit dem Kötten anzufangen", so die Roten Funken über ihre Aktion.

Also ging's am Freitag mit der "Kötterbüchs" raus auf die Straße. Für das gesammelte Geld haben sich die Roten Funken eine speziellen Verein ausgesucht. Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. soll die Spendengelder erhalten.

Der Verein hilft unter anderem obdachlosen Frauen mit Notschlafstellen, Beratung und anderer Hilfe. Grund genug für die Roten Funken die "Kötterbüchs" rauszuholen und Geld für den guten Zweck zu sammeln.

So sieht die Kötterbüchs aus.
So sieht die Kötterbüchs aus.  © Horst Konopke

Titelfoto: Horst Konopke

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