Kohl-Witwe möchte Merkel bei Trauerfeier den Mund verbieten

Maike Kohl-Richter (53) mit ihrem Mann Helmut Kohl (†87).
Maike Kohl-Richter (53) mit ihrem Mann Helmut Kohl (†87).  © DPA

Straßburg - Am 1. Juli soll die Trauerfeier für Altkanzler Helmut Kohl (†87) in Straßburg stattfinden. Doch laut Spiegel gab es bereits den ersten Eklat. Maike Kohl-Richter (53) sprach sich gegen eine Trauerrede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (62, CDU) aus.

Stattdessen wollte sie dem umstrittenen Flüchtlingsfeind Viktor Orbán das Wort überlassen. Kohl-Richter begründete ihren Vorschlag damit, dass nur ausländische Gäste bei der Trauerfeier sprechen sollten.

Orban gilt als der erbittertste Gegner von Kanzlerin Merkel in der Flüchtlingspolitik.

Dieser Vorschlag wurde daher ganz schnell wieder verworfen, nachdem Kohls Witwe von Vertrauten vor einem Eklat gewarnt wurde, so der Spiegel.

Die Liste der Trauerredner ist ansonsten äußerst hochkarätig besetzt: EU-Kommisionschef Jean-Claude Juncker, der französische Präsident Emmanuel Macron und sogar der ehemalige US-Präsident Bill Clinton sollen Reden halten.

Ob das angeschlagene Verhältnis zwischen Merkel und Kohl seine Witwe in Wirklichkeit zu dem umstrittenen Vorschlag veranlasst hat, bleibt vermutlich ihr Geheimnis.

Titelfoto: DPA


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