Kaum zu fassen, was in dieser Tafel Schokolade steckte...

Frankfurt - Der Kunde in den Niederlanden wollte keine Schokolade, sondern lieber Kokain: Bei der Kontrolle einer Postsendung aus Bolivien fanden Mitarbeiter des Hauptzollamts Frankfurt im Inneren des Luftpolsterumschlags eine Tafel Schokolade und Kaugummi.

In der Verpackung befand sich eine mit Schokolade überzogene Platte mit einer weißen, pulvrigen Substanz, dabei handelte es sich um Kokain.
In der Verpackung befand sich eine mit Schokolade überzogene Platte mit einer weißen, pulvrigen Substanz, dabei handelte es sich um Kokain.  © Hauptzollamt Frankfurt a.M.

Eine Röntgenaufnahme zeigte dann allerdings einen auffälligen Schatten in der Mitte der Schokolade. "In der Verpackung befand sich eine mit Schokolade überzogene Platte mit einer weißen, pulvrigen Substanz", so eine Mitarbeiterin des Hauptzollamtes.

"Der Drogentest reagierte positiv auf Kokain", ergänzte die Zollsprecherin. Bei dem bereits im September gemachten Fund handelte es sich den Angaben zufolge um 13 Gramm Kokain im Wert von etwa 600 Euro.

Zoll und Bundeskriminalamt hatten bereits vor Monaten berichtet, dass immer häufiger Drogen und andere illegale Substanzen auf dem Postweg verschickt werden.

Ein Schokoladenüberzug als Tarnung kommt aber nicht gerade häufig vor. "Das Versteck war schon sehr kreativ", fand der Zoll

Titelfoto: Hauptzollamt Frankfurt a.M.

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