Frau bringt Baby in tausenden Metern Höhe zur Welt

Mitten über dem Atlantik in einer Lufthansa Maschine kam der kleine Junge zur Welt. (Symbolbild)
Mitten über dem Atlantik in einer Lufthansa Maschine kam der kleine Junge zur Welt. (Symbolbild)  © dpa/Boris Roessler (Symbolbild)

Frankfurt/Main - Auf der Passagierliste eines Lufthansa-Fluges waren 191 Reisende vermerkt, doch bei der Landung waren 192 Menschen an Bord.

Denn zur großen Überraschung der Crew brachte eine schwangere Frau am Mittwoch auf dem Flug LH543 zwischen der kolumbianischen Hauptstadt Bogota und Frankfurt ihr Baby zur Welt, wie eine Sprecherin der Fluglinie am Mittwoch mitteilte.

Es war ein Junge. Das Flugzeug legte nach der Geburt eine Zwischenlandung im britischen Manchester ein. Kind und Mutter gehe es gut, sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden. "Ein Flugzeug ist nicht unbedingt der Ort, wo man sein Kind zur Welt bringen möchte", sagte die Sprecherin.

Die Frau hatte Glück, denn an Bord der Maschine befanden sich drei Ärzte, die ihr halfen zu entbinden. Der Kapitän entschied sich daraufhin für eine sogenannte Sicherheitslandung.

Eine Geburt im Flugzeug komme "sehr selten vor", berichtete die Sprecherin. Es seien insgesamt nur elf Geburten während eines Lufthansa-Fluges bekannt, sagte sie nach ersten Nachforschungen. Schwangeren ist es bis zum Ende der 36. Schwangerschaftswoche erlaubt, einen Flug bei der Gesellschaft anzutreten.

Dadurch sind die Chancen einer Geburt während des Fluges zwar minimiert, aber eben nicht unmöglich. So ergänzt die Sprecherin: "Die Frau war in der Lage zu fliegen". Es bestand also vorher keine Vermutung einer frühzeitigen Entbindung.

In der Geburtsurkunde werden vermutlich Koordinaten als Geburtsort vermerkt, denn die Frau brachte das Kind über dem Atlantik zur Welt. Über Twitter hat Lufthansa auch gleich die Neuigkeiten stolz verbreitet.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0