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Dresdner Kommissar verdirbt EC-Kartenbetrügern das Geschäft

Dresden - Für Einbrecher und Taschendiebe Hauptsaison. Begehrtes Ziel sind EC-Karten, denn mit diesen lässt sich auch ohne Geheimzahl bequem einkaufen. Doch es gibt bundesweit ein System, um genau das zu verhindern. Erfunden hat es der Dresdner Kommissar Steffen Schmieder (52).
Am Automat braucht man die PIN, an der Kasse reicht oft eine Unterschrift.
Am Automat braucht man die PIN, an der Kasse reicht oft eine Unterschrift.

Von Eric Hofmann

Dresden - Schönes Wetter, Reisezeit: Auch für Einbrecher und Taschendiebe Hauptsaison. Begehrtes Ziel sind EC-Karten, denn mit diesen lässt sich auch ohne Geheimzahl bequem einkaufen.

Doch es gibt bundesweit ein System, um genau das zu verhindern. Erfunden hat es der Dresdner Kommissar Steffen Schmieder (56).

Ende der 90er hatten sich die Diebe an die neuen Karten im Osten gewöhnt: Um bis zu 50 Prozent jährlich stiegen die Zahlen von Einkäufen mit geklauten Karten.

„Das Lastschriftverfahren war das Problem“, erklärt Kommissar Schmieder, Chef des Dezernats für Betrug bei der Polizei Dresden.

Erster Kriminalhauptkommissar Steffen Schmieder (56) hat es den Betrügern mit geklauten Karten am Terminal schwer gemacht.
Erster Kriminalhauptkommissar Steffen Schmieder (56) hat es den Betrügern mit geklauten Karten am Terminal schwer gemacht.

„Man bekommt die Waren gegen Unterschrift, die Kartendaten werden nicht mit den Infos der Bank abgeglichen. So fallen auch längst gesperrte Karten nicht auf.“ Die Unterschrift war für Betrüger leicht zu üben - schließlich steht das Original auf der Karten-Rückseite …

Also ließ sich Schmieder damals die „Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr durch Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen“ (Kuno) einfallen.

„Geht eine Karte verloren, melden wir die Daten an das Euro-Handelsinstitut. Von dort aus gehen sie an die meisten großen Handelsketten und die Betreiber der Bezahlterminals.“

Die Banken selbst teilen ihre Sperrvermerke nicht mit, empfehlen stattdessen die Verwendung von Geheimzahl statt Unterschrift. Allerdings muss der Händler dabei eine Gebühr an die Bank zahlen.

Kuno schlug ein wie eine Bombe: Nachdem sich in Dresden 2001 die Betrugsfälle schlagartig halbierten, führten nach und nach alle anderen Bundesländer außer Hessen das System ein. 2004 bekam Schmieder dafür die „Goldene Spürnase“.

Seitdem sinkt die Zahl der Lastschriftbetrügereien in Sachsen immer weiter: „1627 Fälle gab es 2015“, so Schmieder. „Im Jahr davor waren es noch 2091.“

Immer noch zu viele aus Sicht des Ermittlers. „Es reicht eben nicht, einfach die Karte sperren zu lassen“, so Schmieder. „Erst wenn man sich bei der Polizei meldet, kann Kuno wirken.“

Der Hinweis hat bundesweite Relevanz. Als Ergebnis der aktuellen Einbruchswelle sind hier die Betrügereien mit dem Lastschriftverfahren wieder um 15 Prozent gestiegen: 18.487-mal gab es Ware gegen Unterschrift. Wahrscheinlich, obwohl die Karte gesperrt war.

Fotos: Steffen Füssel, imago

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