Frieden für den Hambacher Forst? Grüne und BUND fordern Schlichtung

Düsseldorf – Im Streit um den Braunkohletagebau am Hambacher Forst haben die nordrhein-westfälischen Grünen einen runden Tisch mit allen Beteiligten gefordert.

Im Hambacher Forst ist ein Jahrtausende alter Wald bedroht, weil Braunkohle unter ihm liegt.
Im Hambacher Forst ist ein Jahrtausende alter Wald bedroht, weil Braunkohle unter ihm liegt.  © DPA

"Unter der Moderation einer unabhängigen Person muss es dabei um eine friedliche Lösung für das rheinische Braunkohlerevier gehen, die die Interessen aller Konfliktparteien berücksichtigt", sagte die Grünen-Vorsitzende Mona Neubaur am Mittwoch in Düsseldorf.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) solle eine Schlichtung anstoßen und die Akteure zu Gesprächen einladen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unterstützte die Forderung nach einem unabhängigen Schlichter.

"Die ständige Eskalationsspirale muss ein Ende haben", sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht. "Ansonsten gibt es nur Verlierer."

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