GroKo-Gespräche: Innenminister Strobl fordert Twitter-Verbot

Wünscht sich "klösterlich Abgeschiedenheit" bei den Gesprächen: Thomas Strobl (CDU).
Wünscht sich "klösterlich Abgeschiedenheit" bei den Gesprächen: Thomas Strobl (CDU).  © DPA

Konstanz - Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) schlägt für die Sondierungen über eine Regierungsbildung ein Twitter-Verbot vor.

"Die Verhandlungen mit der SPD sollten wir in klösterlicher Abgeschiedenheit führen, ohne Handy, ohne WLAN. Diese ständige Twitterei macht erfolgreiche Verhandlungen nahezu unmöglich", sagte Strobl im "Südkurier" und in der "Heilbronner Stimme" (Samstag). Er sei dafür, dass sich die Teilnehmer von Union und SPD während der Gespräche selbst ein Twitter-Verzicht auferlegen. Strobl wird bei den für Anfang Januar geplanten Sondierungsgesprächen mit am Tisch sitzen.

Seit der Bundestagswahl am 24. September sind bereits mehr als drei Monate vergangen. Im November waren die Jamaika-Verhandlungen von CDU, CSU, FDP und Grünen gescheitert.

Titelfoto: DPA


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