Mann möchte Sturmopfern helfen und wird von eigenem Bagger begraben

Kopenhagen - Während der Aufräumarbeiten nach einem kräftigen Sturm über Teilen Skandinaviens ist ein Mensch ums Leben gekommen.

Der Sturm "Alfrida" hat in Dänemark großen Schaden angerichtet.
Der Sturm "Alfrida" hat in Dänemark großen Schaden angerichtet.  © Screenshot Twitter

Ein Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren sei auf Åland unter einen kleinen Bagger geraten, sagte ein Sprecher der Polizei der Inselgruppe am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Mit ihm habe er versucht, nach dem Sturm "Alfrida" zu helfen. 8000 von zunächst 14.000 Haushalten hätten weiter keinen Strom.

Viele Bäume seien umgeknickt, einige Häuser dadurch beschädigt worden. Stürmisch sei es mittlerweile nicht mehr, erklärte der Sprecher.

Åland zählt zu Finnland, ist aber weitgehend autonom. Gesprochen wird Schwedisch auf der Inselgruppe. Der Vorfall ereignete sich in Lumparland im östlichen Teil der Hauptinsel Fasta Åland.

Zunächst hatte die schwedische Zeitung "Aftonbladet" über den Todesfall berichtet. Dem Blatt zufolge mussten am Donnerstagmorgen auch in Schweden mehr als 38.000 Menschen ohne Strom auskommen, die meisten von ihnen im Raum Stockholm.

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