Typ flüchtet vor Polizei-Kontrolle und kracht frontal in Bus

Ludwigsburg - Bei einem Fluchtversuch hat ein 35-Jähriger am Montagnachmittag einen schweren Crash in Korntal-Münchingen (Baden-Württemberg) verursacht!

Die Wracks an der Unfallstelle.
Die Wracks an der Unfallstelle.  © Karsten Schmalz/KS-Images

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei berichten, begann alles auf der A81. Polizisten war der Ford Fiesta des 35-Jährigen wegen seiner Fahrweise aufgefallen - und der Tatsache, dass hinten kein Kennzeichen angebracht war.

"Der Mann leistete den Anhaltezeichen der Beamten zunächst nur bedingt Folge und beschleunigte in Korntal-Münchingen unvermittelt, um sich der Kontrolle ganz zu entziehen", schreiben die Ermittler.

Die Flucht endete allerdings schnell, als der 35-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet.

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Dort krachte er frontal in einen entgegenkommenden VW-Bus.

Durch den Zusammenstoß wurde der Beifahrer (77) im VW leicht und der 35-jährige Tatverdächtige schwer verletzt.

Beamte entdecken mobiles Labor

Im Fiesta befand sich ein mobiles Labor.
Im Fiesta befand sich ein mobiles Labor.  © Karsten Schmalz/KS-Images

Beide Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der Tatverdächtige bekam im Krankenhaus Blut abgenommen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges dürften die Beamten nicht schlecht gestaunt haben: Sie fanden "eine Einrichtung ähnlich einem mobilen Labor".

Des Weiteren fanden sich darin Substanzen, bei denen es sich um Betäubingsmittel handeln könnte und chemische Grundstoffe sowie ein verbotener Sprengkörper und ein Einhandmesser. Und: Das vorn angebrachte Kennzeichen war in Bayern gestohlen.

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Nach den bisherigen Erkenntnissen ist der 35-Jährige auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem besteht gegen den Mann bereits ein Haftbefehl wegen einer anderen Straftat.

Durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde beim zuständigen Amtsgericht ein weiterer Untersuchungshaftbefehl beantragt.

Die Vorführung vor einem Haftrichter soll erfolgen, sobald dies gesundheitlich möglich ist. Die Ermittlungen zu den aufgefundenen Substanzen und den Hintergründen dauern an.

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