Korruption an BAMF-Außenstelle? Staatsanwaltschaft ermittelt

Sigmaringen - Die Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar gegen Mitarbeiter der BAMF-Außenstelle in Sigmaringen wegen eines Korruptionsverdachtes.

Außenansicht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.
Außenansicht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.  © DPA

Gegen die Mitarbeiter aus dem baden-württembergischen Sigmaringen hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Strafanzeigen gestellt, wie die "WELT" berichtet.

Es gehe um ein mögliches Fehlverhalten der Mitarbeiter im Zeitraum zwischen Herbst 2016 und Frühjahr 2017.

Sie sollen Zuwendungen von Sprachmittlern erhalten und falsche Abrechnungen ausgestellt haben.

Laut "WELT" hat das BAMF mehr Anzeigen gegen Mitarbeiter gestellt, als bislang bekannt war.

Die Staatsanwaltschaft Hechingen habe die Ermittlungen aufgenommen. Es gehe um relativ kleine Beträge und es sei noch unklar, ob ein strafbares Verhalten vorliege.

Die Arbeit des BAMF war in die Kritik geraten, nachdem der Vorwurf bekannt wurde, dass Mitarbeiter der Bremer Außenstelle Asylanträge nicht genau geprüft hätten.

Titelfoto: DPA

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