Weiter ungeschlagen und Platz 4: Doch kann Eintracht schon Champions League?

Frankfurt - Zwei Tore des Ex-Stuttgarters Filip Kostic ebneten den Weg zum 14. Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage und dem 3:0-Erfolg über den VfB. Damit steht Eintracht Frankfurt aktuell auf einem Champions League-Platz. Doch ist das Team von Trainer Adi Hütter schon bereit für die Königsklasse?

Nach einer zähen Anfangsphase gelang Eintracht Frankfurt schließlich doch ein überzeugender Sieg gegen den VfB Stuttgart.
Nach einer zähen Anfangsphase gelang Eintracht Frankfurt schließlich doch ein überzeugender Sieg gegen den VfB Stuttgart.  © DPA

Eindeutig ja, hieß es zumindest von Rückkehrer Sebastian Rode. Der Mittelfeld-Fighter, der bereits mit dem FC Bayern München und Noch-Arbeitgeber Borussia Dortmund in der Champions League mitmischte, ließ nach dem Abpfiff selbstsicher verlauten: "Mit der Truppe, der Euphorie und den Fans würde die Eintracht auf jeden Fall in die Champions League passen".

Des Weiteren gab er zu Protokoll, dass die Hütter-Elf mit der Rückkehr auf einen Champions League-Platz nun "Blut geleckt" habe und man diesen prestigeträchtigen Tabellen-Rang nun "nicht mehr hergeben" wolle.

Ein wenig auf die Euphoriebremse trat dagegen Interims-Kapitän Gelson Fernandes. Er spielte zudem auf die Tatsache an, dass die Eintracht bereits in der Vorsaison unter der Leitung von Niko Kovac an Spieltag 27 auf Rang vier stand - dann folgte jedoch der Einbruch.

"Wir haben 49 Punkte, so viele wie in der gesamten letzten Saison. Aber wir müssen uns erholen und dann arbeiten. Wenn wir jetzt reden und dann acht Wochen schlafen und Achter werden, bringt das nichts", stellte Fernandes klar.

Mann des Abends und Doppel-Torschütze Kostic, für den es "natürlich ein besonderer Tag" war, hielt sich nach der Partie eher bedeckt. Neben der Freude über die eigene Leistung, zeigte er sich mitfühlend ob der Situation seines Ex-Klubs. Für den VfB wünscht er sich trotz allem den Verbleib im Fußball-Oberhaus.

Denkt man an die Euphorie und Stimmung, die die Eintracht-Fans bereits in den vergangenen Partien der Europa League verbreiteten, könnte man den Adlerträgern zweifelsohne Champions League-Potential attestieren.

In den Reihen der Mannschaft ist man sich nur sicher, dass man "bis zum Ende kämpfen" werde - "um was", wisse man jedoch noch nicht genau, wie Fernandes abschließend sagte.

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