AKK warnt vor "Gefahren durch politische Bewegungen"

Kloster Seeon - Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (56) hat vor dem in Europa aufgekommenen Phänomen der politischen Bewegungen gewarnt.

Kramp-Karrenbauer (56) ist der Meinung, es gelte, "um die Zukunft der Volksparteien zu ringen".
Kramp-Karrenbauer (56) ist der Meinung, es gelte, "um die Zukunft der Volksparteien zu ringen".  © DPA

Darüber berichten zum Beispiel der MDR und ARTE unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP.

Ihr habe demnach bisher niemand die Frage beantworten können, was eigentlich passiere, wenn in einer auf nur eine Person setzenden Bewegung diese Person scheitere. Das sagte Kramp-Karrenbauer in einem am Samstag von der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon veröffentlichten Gespräch. "Was passiert dann mit dem politischen System?", fragte Kramp-Karrenbauer.

Sie könne nur davor warnen, "Volksparteien im Grunde genommen in Grund und Boden zu reden, auf Bewegungen zu setzen", so Kramp-Karrenbauer in dem von dem parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, geführten Gespräch weiter.

Sie verwies, ohne konkrete Länder zu nennen, auf das abschreckende Beispiel europäischer Nachbarländer mit politischen Bewegungen.

In Frankreich war Präsident Emmanuel Macron einst durch die Bewegung "La République en Marche" (Die Republik in Bewegung) zur Präsidentschaft getragen worden. In Italien regiert die populistische Fünf-Sterne-Bewegung. In Deutschland gehört die Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht zur Mitbegründerin der Sammlungsbewegung "Aufstehen".

Titelfoto: DPA

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