Mann geht für Blasen-Untersuchung ins Krankenhaus: Unfassbar, was dann passiert

Leicester (England) - Was ein Mann in England erlebt hat, klingt wie ein Alptraum: Der 70-Jährige war für eine kleine Spritze ins Krankenhaus gegangen und wurde am Ende fälschlicherweise operiert.

Die Ärzte operierten den 70-Jährigen fälschlicherweise am Penis. (Symbolbild)
Die Ärzte operierten den 70-Jährigen fälschlicherweise am Penis. (Symbolbild)  © 123RF/ Ratthaphon Bunmi

Schon häufiger war Terry Brazier für eine Zystoskopie in der Klinik gewesen. Dabei wird die Blase über die Harnröhre untersucht. Außerdem sollte bei jener Behandlung Botox in sein Organ gespritzt werden.

Als er dieses Mal länger im Krankenhaus bleiben musste, wurde der 70-Jährige misstrauisch: "Ich war schon länger da, als normal und die Angestellten sagten, die Krankenschwester wolle mich sehen."

Was Terry zu diesem Zeitpunkt nicht klar war: Im Vorfeld war es zu einer fatalen Verwechslung gekommen!

"Am Ende kamen sie herein und sagten mir: 'Es tut uns sehr leid, aber wir haben sie beschnitten'", erinnert sich der Engländer. "Ich war fassungslos und konnte nicht glauben, was die mir sagten."

Offenbar hatte ein Mitarbeiter die Krankenakten vertauscht und den unnötigen Eingriff angeordnet.

Klinik äußert sich zum Vorfall

Anstatt einer simplen Botox-Behandlung hatte man Terry an seinem besten Stück operiert.

Ein Sprecher der Universitätskliniken in Leicester drückt sein Bedauern aus: "Es tut uns nach wie vor leid, dass dieser Fehler aufgetreten ist."

Der Patient darf sich laut Yahoo News außerdem über eine satte Zahlung von umgerechnet etwa 31.000 Euro Schmerzensgeld freuen.


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