Sauerstoff-Maske setzt Patienten in Münchner Klinik in Brand

München - Dass Rauchen gefährlich sein kann, musste ein Patient in einer Münchner Klinik am Samstagnachmittag buchstäblich am eigenen Leibe erleben.

Die Feuerwehr übernahm die Nachversorgung beim Eintreffen in der Klinik. (Symbolbild)
Die Feuerwehr übernahm die Nachversorgung beim Eintreffen in der Klinik. (Symbolbild)  © Marcel Kusch/dpa

Dem Klinikpersonal sei es laut Feuerwehrmeldung zu verdanken, dass das Unglück nicht schlimmer ausgegangen ist.

Der Patient wollte sich in dem Doppelzimmer, in dem er zu diesem Zeitpunkt jedoch alleine war, eine Zigarette anzünden.

Der Mann wurde zeitgleich durch eine sogenannte Sauerstoffbrille versorgt.

Durch das Anzünden des Glimmstengels kam es in Kombination mit der Sauerstoffzufuhr zu einer Stichflamme, die sowohl das Bett als auch Teile der Kleidung des Patienten in Brand setzten.

Die automatische Brandmeldezentrale alarmierte daraufhin die Integrierten Leitstelle München.

Zeitgleich reagierte das Pflegepersonal der Klinik blitzschnell. Sie drehten die Sauerstoffzufuhr ab, löschten das Feuer und versorgten den Patienten medizinisch.

Die Feuerwehr selbst hatte beim Eintreffen beinahe nur noch die Nachversorgung zu bewerkstelligen: "Sie kontrollierten den betroffenen Bereich, verbrachten das Brandgut ins Freie und entrauchten das Doppelzimmer", heißt es in der Presseerklärung.

Das Leben des Patienten konnte durch das Klinikpersonal gerettet werden, sind sich die Floriansjünger sicher. Der Sachschaden wird auf 1000 Euro geschätzt.

Eine sogenannte Sauerstoffbrille hat die Kettenreaktion ausgelöst. (Symbolbild)
Eine sogenannte Sauerstoffbrille hat die Kettenreaktion ausgelöst. (Symbolbild)  © 123Rf/Yuriy Klochan

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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