Mann hackt behinderter Frau Hand ab, doch es kommt noch viel schlimmer

Glasgow (Schottland) - Stephen Brisbane hackte im Februar 2018 der gehbehinderten Sandra McGowan (64) eine Hand ab. Danach fror er die Beute im Gefrierschrank seiner Mutter ein.

Stephen Brisbane (34) wird voraussichtlich nie wieder das Gefängnis verlassen.
Stephen Brisbane (34) wird voraussichtlich nie wieder das Gefängnis verlassen.  © Screenshot/Twitter/peruenlanoticia

Es tue ihm alles schrecklich Leid und er bereue es, berichtete die "BBC" im Mai. Der Grund für seine entsetzliche Tat: Er war davon überzeugt "er leide an einer schweren Krankheit und, dass ihm Barack Obama geraten habe, Crystal Meth zu nehmen."

Und weiter: "Man hatte ihm gesagt, es sei das Heilmittel für seine Krankheit und könne aus den Knochen von Menschen gewonnen werden", so sein Verteidiger Mark Stewart.

Am Donnerstag gab die "BBC" das Urteil der Richterin Johanna Johnston bekannt: Lebenslänglich!

"Sie haben sich des Angriffs auf eine verletzliche und wehrlose Frau in ihrem eigenen Haus schuldig bekannt. Sie haben ihr schreckliche Verletzungen zugefügt. Das hat ihr Leben verändert. Sie hat schrecklich gelitten", begründete die Richterin ihr Urteil.

Da sie den 34-Jährigen als eine Gefahr für die Öffentlichkeit einschätzt, ist es möglich, dass er nie wieder das Gefängnis verlässt.

Die grausame Tat

Im Februar 2018 soll das Opfer, die behinderte ältere Dame Sandra McGowan (64), ihren Peiniger selbst in ihr Haus gelassen haben, da sie dachte, ein Krankenpfleger käme, um sie zu versorgen. In diesem falschen Glauben ließ der 34-Jährige sein Opfer auch zunächst.

"Der Angeklagte kam auf sie zu, gab ihr einen Kuss, sagte ihr, sein Name sei Stephen und bot ihr an, ihr eine Tasse Tee zu machen", so der Staatsanwalt Richard Goddard zu dem Tathergang.

Dann soll er sich ein Messer aus der Küche genommen haben und zu der 64-Jährigen zurückgegangen sein, um zuzuschlagen. Zunächst wehrte sich die Dame und es kam zu einem kurzen Kampf. Dabei fiel Sandra McGowan aus ihrem Rollstuhl. Stephen Brisbane ergriff daraufhin ihr rechtes Handgelenk und schnitt ihre Hand ab. Die 64-Jährige fiel in Ohnmacht.

Der Täter verließ anschließend mit der Hand das Haus und verstaute diese im Gefrierfach seiner Mutter. Dort fand seine Schwester die "Trophäe" und rief umgehend die Polizei.

Trotz siebenstündiger Operation konnten Ärzte die Hand nicht wieder annähen. Sandra McGowan (64) benötigt seitdem eine 24-Stunden-Betreuung.


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