Arbeitgeber feuert Angestellten (26) wegen seiner Frisur!

London - Weil er täglich seine langen Haare zu einem Dutt zusammenband, wurde Sid Ouard von seinem Arbeitgeber "British Airways" gnadenlos gekündigt. Der 26-Jährige fühlt sich verletzt und diskriminiert. Nun will er die Airline verklagen.

Sid Ouared fühlt sich diskriminiert! Wegen seiner Frisur feuerte ihn sein Arbeitgeber.
Sid Ouared fühlt sich diskriminiert! Wegen seiner Frisur feuerte ihn sein Arbeitgeber.  © Screenshot/YouTube/News Capital

Es ist nicht nur dreist, sondern auch unheimlich diskriminierend: Die Chefs der British Airways feuerten den 26-jährigen Sid Ouared, weil er einen Dutt trug, berichtet unter anderem "The Sun". Zudem hänselten ihn die Mitarbeiter für seine moderne Frisur.

Der junge Mann arbeitete im Kundenservice im Flughafen Heathrow und befand sich noch in der zweiwöchigen Probephase. Bis zu seinem letzten Arbeitstag hatten seine Chefs nicht ein Wort über seine Haare verloren.

Doch dann der Schock: "Ich wurde von British Airways gefeuert, weil ich einen Dutt trage, was ihrer Meinung nach nicht ihrer Uniform entspricht", berichtet der 26-Jährige empört.

Sein Arbeitgeber stellte Ouared vor die Wahl: "Sie sagten, ich solle meine Haare entweder abschneiden, in einen Turban wickeln oder sie als Dreadlocks tragen. Ich bin auf keine dieser Vorschläge eingegangen. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie mich zu etwas zwingen, was ich nicht will und auch nicht bin", erzählt der Ex-Mitarbeiter.

Seine Chefs sollen ihm direkt ins Gesicht gesagt haben, dass nur weibliche Mitarbeiter ihre Haare zu einem Dutt zusammenbinden dürfen. Frauen können jede Art von Frisur tragen, nur Männer offenbar nicht.

Der junge Mann fühlt sich ungerecht behandelt: "Die Tatsache, dass sie mich als Mann mit langen Haaren entlassen haben, ist lächerlich und sexistisch. Sie haben mich diskriminiert."

Doch das lässt sich Ouared nicht gefallen. Er will jetzt die Airline verklagen und hofft auf Gerechtigkeit.

British Airways hat sich zu diesem Fall noch nicht geäußert.

Titelfoto: Screenshot/YouTube/News Capital