Krass! Acht-Meter-Hai in der Nordsee entdeckt!

Esbjerg (Dänemark) - Arbeiter einer Bohrinsel in der Nordsee haben einen Riesenhai entdeckt, der sogar Forscher verblüfft. Er soll nicht der Letzte dieser Größe dort sein.

Riesenhaie werden bis zu neun Meter lang (Symbolbild).
Riesenhaie werden bis zu neun Meter lang (Symbolbild).  © Chris Gotschalk/Wikipedia

Von allen Meereslebewesen ist der Hai das gefürchtetste. Die meisten sind riesig und schrecken auch nicht vor dem Menschen zurück. Ganz anders der Riesenhai!

Ein vom dänischen Fernsehsender TV2 veröffentlichtes Video zeigt, wie der Hai im blauen Wasser vor der in dänischen Gewässern liegenden Plattform "Syd Arne" rund 240 Kilometer westlich von Esbjerg daher schwamm.

Arbeiter auf der Bohrinsel waren erschrocken und haben sich gefürchtet. Dazu gab es aber keinen Grund. Wie sie schnell bemerkten, verfügt dieser Hai nicht über die sonst so typischen Reißzähne. Riesenhaie sind Vegetarier und ernähren sich von Plankton.

"Ich wäre fast vom Stuhl gefallen, als ich das Video gesehen habe", sagte der Meeresbiologe Jens Peder Jeppesen vom Øresund Aquarium dem dänischen Sender. Er habe noch nie einen Riesenhai von dieser Größe in Gewässern Dänemarks gesehen.

Nach TV2-Angaben war er schätzungsweise acht Meter lang!

Die Nordsee gehört zum Verbreitungsgebiet des Riesenhais. Allerdings wird er dort nicht sehr häufig gesichtet - in dieser Größenordnung sogar noch seltener.

Er ist der zweitgrößte Fisch der Erde nach dem Walhai und wird in der Regel sechs bis neun Meter lang.

Dieser Haifisch lebt hauptsächlich in der Nordsee, im Mittelmeer, im Pazifik und im Atlantik, aber in den Sommermonaten von Juni bis Mitte September kommen riesige Schwärme von bis zu 100 Haien an die britischen Küsten, wo es große Nahrungsvorräte für ihn gibt.

Da Menschen nicht mehr so räuberisch wie noch vor einigen Jahren sind, dürften sich die Tiere auch in der Nordsee wieder häufiger zeigen.

Riesenhaie verfügen über ein riesiges Maul, mit dem sie Plankton aus dem Wasser filtern. Für den Menschen ist er ungefährlich. Er gilt laut Naturschutzunion IUCN als gefährdet.


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