Krawall in Görlitz: Heftiger Gruppenstreit eskaliert

Zu Auseinandersetzungen mit bis zu 20 Personen musste die Görlitzer Polizei am Wochenende ausrücken (Symbolbild).
Zu Auseinandersetzungen mit bis zu 20 Personen musste die Görlitzer Polizei am Wochenende ausrücken (Symbolbild).  © Jens Kaczmarek /Lausitznews

Görlitz - Mit mehreren Gruppen betrunkener Streithähne hatte die Polizei in Görlitz am Wochenende alle Hände voll zu tun. Auf dem Wilhelmplatz und auf dem Marienplatz kam es zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Wie die Polizei Görlitz mitteilt, ließ bereits ein Funke die Stimmung auf dem Wilhelmplatz am Samstagabend umschlagen.

Gruppen mit mehreren Männern und Frauen unterschiedlicher Nationalitäten, insgesamt rund 20 Personen, hatten dort gemeinsam Alkohol getrunken, als es zum Streit kam. Dabei warf ein unbekannter junger Mann achtlos eine Bierflasche weg. Diese traf einen 23-Jährigen am Kopf. Während der Verursacher flüchtete, lehnte das Opfer bei Eintreffen der Beamten eine ärztliche Behandlung ab. Zudem wollte keiner der Anwesenden etwas gesehen haben. Dem von den Polizisten erteilten Platzverweis kamen jedoch alle nach.

Wenig später wurden die Beamten jedoch zum Marienplatz gerufen. Die Betrunkenen waren dorthin weiter gezogen. Zwischen Grüppchen von Männern unterschiedlicher Nationalitäten brach hier erneut Streit aus. Dabei soll ein Unbekannter einem 24-Jährigen mit einem Gürtel ins Gesicht gepeitscht haben. Wieder ergriff der Tatverdächtige vor Eintreffen der Beamten die Flucht, während das leicht verletzte Opfer vom Rettungsdienst versorgt wurde.

In beiden Fällen musste die Polizei mit mehreren Streifen und einem Diensthundeführer anrücken. Auch die Unterstützung von Streifen der Bundespolizei wurde benötigt, um die alkoholisierten Unruhestifter konsequent zu trennen. Die Kripo ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.


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