Braut bekommt 48 Stunden nach Hochzeit Krebs-Diagnose

England - Nur 48 Stunden nachdem Julie Allen ihrer großen Liebe Ian das Ja-Wort gab, musste die Britin die Schock-Diagnose Krebs verarbeiten. Kollegen sammeln nun Geld für die Frau.

Nur 48 Stunden nach ihrer Hochzeit bekam Julie die traurige Diagnose.
Nur 48 Stunden nach ihrer Hochzeit bekam Julie die traurige Diagnose.  © Screenshot/Gofundme/Julies Journey

Das Leben der Britin veränderte sich schlagartig. Zwar hatte Julie zuvor mit Bauchschmerzen zu kämpfen, doch als der Arzt ihr dann mitteilte, dass sie an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte, brach für sie eine Welt zusammen. Denn die Diagnose kam nur 48 Stunden nach der Hochzeit. Eigentlich handelte es sich bei der vorherigen Untersuchung nur um Routine.

Die Britin, die in Haye (Cornwall) wohnt, arbeitet in der Notaufnahme, lernte dort auch ihren jetzigen Ehemann kennen.

Als sie von ihrer Krebserkrankung erfuhr, gingen ihr viele Dinge durch den Kopf. "Das erste, an das ich gedacht habe ist, dass ich meinen ersten Hochzeitstag nicht mit Ian feiern kann. Das war hart", erzählt sie dem britischen "Mirror".

Ihr Krebs ist unheilbar. Mit ihrer Geschichte will sie jetzt andere darauf aufmerksam machen, sich früher untersuchen zu lassen und Symptome eher zu erkennen. Ärzte schätzen, dass Julie noch etwa neun Monate zu leben hat.

Weil sie sich selbst aber noch nicht aufgegeben hat und kämpfen will, kontaktierte sie mehrere Experten und Professoren.

Spezialisten sollen sie nun operieren. (Symbolbild)
Spezialisten sollen sie nun operieren. (Symbolbild)  © 123RF

In London traf sie sich mit einem Spezialisten, der die Britin operieren will. Doch die Kosten für die riskante Operation und die dazugehörigen Reiseaufwendungen sind teuer. Deshalb haben ihre Kollegen jetzt eine Spendenseite ins Leben gerufen, um Julie finanziell unter die Arme zu greifen.

Und weil Julie dafür bekannt ist, ein gutes Herz zu haben, haben bereits einige Leute gespendet. Sie erzählt: "Als es geschneit hat, habe ich mit einem Rettungssanitäter gearbeitet und wir wurden zu einer älteren Frau gerufen, aber der Krankenwagen war eine Katastrophe in dem Schnee. Wir mussten abbrechen und zu Fuß gehen."

Genau dieser Einsatz und die Fürsorge - daran erinnern sich die Menschen. "Ihre Tochter hat gespendet. Sie hat eine Nachricht geschrieben, wie ich ihrer Mutter geholfen habe. Es hat mich so berührt."

Freunde und Familie hoffen jetzt auf das Beste. "Ich habe geweint, weil die Leute so nett sind, Fremde geben mir Geld und schreiben Nachrichten", erzählt sie sehr ergriffen. Über 150 Leute haben schon umgerechnet über 3000 Euro gespendet.

Titelfoto: Screenshot/Gofundme/Julies Journey


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