Nach Affenhaus-Drama in Krefeld: Gebäude wird abgerissen

Krefeld/NRW - Gut sechs Wochen nach dem schweren Brand im Krefelder Zoo stehen die Abrissarbeiten am ausgebrannten Affenhaus an.

Das abgebrannte Affenhaus des Krefelder Zoos.
Das abgebrannte Affenhaus des Krefelder Zoos.  © Marcel Kusch/dpa

Am Montag solle der Rückbau beginnen, sagte ein Sprecher des Zoos am Freitag. Ein Bagger fuhr bereits am Freitag vor.

Das Affenhaus des Familienzoos war in der Nacht auf Neujahr komplett niedergebrannt.

Acht Menschenaffen - mehrere Gorillas und Orang-Utans sowie ein Schimpanse - starben.

Zwei Schimpansen hatten das Feuer weitgehend unversehrt überstanden.

Eine Gorillafamilie war abseits des Affenhauses untergebracht.

Der Zoo hat bereits angekündigt, dass er weiter Menschenaffen halten will. Ein Neubau ist geplant. Bis es soweit ist, werden aber nach Zoo-Angaben einige Jahre vergehen.

Die Kosten werden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Seit dem Feuer hatte der Tierpark eine Welle der Hilfsbereitschaft und Spenden, aber auch grundsätzliche Kritik erfahren.

Nach den Ermittlungen der Polizei wurde das Feuer von einer sogenannten Himmelslaterne ausgelöst, mit der drei Frauen unwillentlich den Brand ausgelöst hatten.

In der Nacht zum 1. Januar 2020 war das Affenhaus im Zoo Krefeld abgebrannt. Viele Affen starben qualvoll in den Flammen.
In der Nacht zum 1. Januar 2020 war das Affenhaus im Zoo Krefeld abgebrannt. Viele Affen starben qualvoll in den Flammen.  © Andreas Drabben/dpa
Schimpanse "Bally" nach dem Brand im Krefelder Zoo.
Schimpanse "Bally" nach dem Brand im Krefelder Zoo.  © Hella Hellmann/Zoo Krefeld/dpa

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa


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