Mit dieser Rede hält ein Stadionsprecher die Menge in Atem

Vor dem Eishockey-Spiel Krefeld gegen Köln hält der Stadionsprecher eine bewegende Ansprache.
Vor dem Eishockey-Spiel Krefeld gegen Köln hält der Stadionsprecher eine bewegende Ansprache.

Krefeld - Eishockey ist ein robuster Sport. Da endet so manche Partie auch mal in einer wüsten Schlägerei. Doch das die wilde Puckjagd auch zu einem Ort von Menschlichkeit und Wärme werden kann, zeigt die gestrige DEL-Partie zwischen den Krefeld Pinguinen und den Kölner Haien (1:3).

Dort hielt Stadionsprecher Kristian-Peters Lach vor Spielbeginn eine bewegende Ansprache. Darin nahm er Bezug auf das Attentat von Berlin.

"Hass ist die ultimative Sprache des Terrors und leider wird sie von immer mehr Menschen gesprochen." Das missfällt ihm vor allem, weil in diesen Tagen doch Weihnachten gefeiert werde, wo es mehr denn je um "gegenseitigen Respekt" gehe.

Während seiner Ausführungen schweigt die Halle, gebannt lauschen die Leute dem Moderator, der sagt: "Es geht um den Wert Liebe."

Er weiß jedoch auch, worin die Wurzeln solcher Attentate auch liegen können: "Braune oder braungefärbte Dummheit befeuert die Sprache des Terrors", sagt er und betont immer wieder, wie wichtig ihm Toleranz ist.

"Lasst uns den Nebenmann so akzeptieren, wie er ist, lasst uns gemeinsam applaudieren..." setzt er zum Schluss seiner bewegende Ansprache an. Dabei erhebt sich das gesamte Publikum und klatscht seinen wohl gewählten Worten lautstark Beifall.

Dass er mit seinen Worten genau den Nerv der Zuschauer trifft, zeigen die vielen Kommentare und Likes, die das Video binnen eines Tages erhalten hat.

Den Weihnachtsgedanken hat der Mann damit treffend zusammengefasst.


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