Rettung nach 21 Stunden! Frau überlebt Horrornacht auf offenem Meer

Kreta - Für eine Russin hätte der Urlaub in Griechenland fast in einer tödliche Tragödie geendet. Die Frau trieb hilflos auf dem offenen Meer - ohne Aussicht auf Rettung.

Die Frau wurde vom Strand in Rethymno hinausgetrieben.
Die Frau wurde vom Strand in Rethymno hinausgetrieben.  © 123RF

Erst 21 Stunden, nachdem Olga Kuldo (55) in Seenot geraten war, sei sie von einem Grenzpatrouillenflugzeug gefunden worden, wie die britische "Sun" berichtet. Der Flieger sollte eigentlich nach illegalen Einwanderern suchen, war jedoch von der griechischen Küstenwache angewiesen worden, auch nach der Vermissten Ausschau zu halten.

Am Abend zuvor hatte die Frau einen Ausflug an den Strand des Ferienortes Rethymno auf Kreta unternommen. Mit ihrer Luftmatratze im Gepäck wollte sie schwimmen gehen, wurde dabei von der starken Strömung aber offenbar so weit aufs offene Meer hinaus getrieben, dass sie sich aus eigener Kraft nicht mehr ans Ufer retten konnte.

Als sie nicht zurückkehrte, alarmierten ihr Mann Oleg (59) und die Tochter Yulia (28) die Küstenwache. Sie suchte zunächst mit einem Boot und einem Jet-Ski nach der Vermissten - ohne Erfolg. Schließlich wurde das Grenzflugzeug tags darauf fündig.

"Um 10.40 Uhr fand unser Flugzeug die vermisste Person auf einer Luftmatratze, neun Seemeilen von Rethymno und eine Seemeile von der Küste in der Nähe von Lavris entfernt", erklärte die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache Frontex gegenüber der "Sun".

Ein Schiff der griechischen Küstenwache brachte die 55-Jährige nach 21 Stunden in Seenot wieder sicher an Land. Durch die Sonneneinstrahlung hatte sie Verbrennungen erlitten. Zudem war die Frau nach ihrer Nacht auf dem offenen Meer stark unterkühlt.

Dennoch hatte Kuldo Glück im Unglück. Ihre Tochter Yulia schrieb auf Facebook: "21 Stunden, verdammt noch mal. Ich werde mich immer an diesen Tag erinnern. Ein Wunder ist passiert."

Titelfoto: 123RF


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