Ein Jahr nach Unfall: Kristina Vogel will zurück in den Polizeidienst

Erfurt - Die seit über einem Jahr querschnittsgelähmte frühere Bahnradsportlerin Kristina Vogel plant eine aktive Rückkehr in den Dienst der Bundespolizei.

Kristina Vogel während ihrer Reha im Unfallkrankenhaus in Berlin.
Kristina Vogel während ihrer Reha im Unfallkrankenhaus in Berlin.  © DPA

"Ich muss mich bis Ende des Jahres entscheiden, was ich innerhalb der Behörde machen möchte", sagte die elfmalige Weltmeisterin im Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur.

Trotz der Behinderung könne Vogel "tausend Möglichkeiten" beim Arbeitgeber angehen. Die zweimalige Olympiasiegerin ist seit dem 26. Juni 2018 nach einem Trainingsunfall unterhalb des siebten Brustwirbels gelähmt.

Als mögliche neue Arbeitsgebiete bei der Bundespolizei gab die 28 Jahre alte gebürtige Kirgisin "Controlling oder Ermittlungsdienst" an.

Zudem gibt es bei der Polizei einen Trainer für den Bahnradsport. "Das könnte ich mir auch gut vorstellen", sagte Vogel, die zudem als Bahnradsport-Expertin beim ZDF fungiert.

Als neu gewählte Stadträtin in Erfurt will Vogel besonders drei Schwerpunkte in den Vordergrund stellen, die auch ihr eigenes Leben betreffen: "Sport, Sicherheit und Inklusion, weil das mein Alltag ist."

Ihren neuen Alltag greift eine ARD-Dokumentation auf, die unter dem Titel "Aufstehen im Sitzen" am kommenden Samstag um 17.45 Uhr gezeigt wird.

Titelfoto: DPA

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