Kroatische Ferieninsel: Hier dürft Ihr jetzt nicht mehr im Bikini rumlaufen

Die historische Altstadt von Hvar. Der Bürgermeister will hier keine besoffenen Party-Touris mehr sehen.
Die historische Altstadt von Hvar. Der Bürgermeister will hier keine besoffenen Party-Touris mehr sehen.  © 123RF

Hvar - Jedes Jahr zieht es Hunderttausende Touris auf die Mittelmeerinsel Hvar. Am Strand bräunen sich die Bikini-Schönheiten, Jungs-Gruppen buchen sich Ferienwohnungen und füllen die Kühlschränke mit Dosenbier.

Doch die Insel hat mehr zu bieten, als nur Party, Saufen, Sonnenbrand - und will das nun mit strengen Gesetzen in den Vordergrund rücken.

Schon lange ist es den Behörden der kroatischen Insel Hvar ein Dorn im Auge, dass die wunderschönen Altstadtgassen nicht gewürdigt werden. Touris stapfen einfach mit Flip-Flops, Sombrero, Badehose oder Bikini herum, setzen sich damit in die Cafes.

Andere hingegen holen sich gleich ein paar große Pullen Bier und machen damit die historischen Plätze unsicher. Wenn man sich nicht mehr auf den Beinen halten kann? Dann legt man sich eben einfach für ein Nickerchen vor den altehrwürdigen Brunnen.

Schluss damit! „Die jungen Leute besaufen sich, kotzen, laufen nackt und pinkeln in jeden Mülleimer“, so Bürgermeister Rikardo Novak.

Deswegen hat er sich hohe Strafen ausgedacht. Ein Stadtbummel in Badekleidung kann soviel kosten, wie ein Designer-Bikini: Nämlich 600 Euro. Wer grölend und mit flüssigem Proviant durch die Gassen torkelt, muss mit einer Strafe von bis zu 700 Euro rechnen.


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