Nächste Sensation: KSC kegelt Hannover 96 aus dem DFB-Pokal!

Karlsruhe - Kleine Sensation: Der Karlsruher SC hat Favorit Hannover 96 im Zweitliga-internen Duell etwas überraschend mit 2:0 (0:0) aus dem DFB-Pokal gekegelt.

Lukas Grozurek jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 für den KSC.
Lukas Grozurek jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 für den KSC.  © Uli Deck/dpa

Die Tore im Wildparkstadion erzielten Lukas Grozurek (53. Minute) zum 1:0 für den KSC, bevor Marvin Wanitzek (61.) das 2:0 nachlegte.

Karlsruhe hatte einen klaren und klugen Matchplan gegen den individuell besser besetzten Gegner.

So überließen die Hausherren Hannover den Ball und setzten auf eine sichere Defensive - ein Plan, der aufgehen sollte.

Denn die Gäste hatten Probleme, sich Chancen zu erspielen, was auch an einigen Abspielfehlern lag.

War das der Fall, schaltete der KSC blitzschnell um und sorgte mehrfach für Gefahr vor dem Gehäuse vom ehemaligen deutschen Nationaltorwart Ron-Robert Zieler.

Bis zur Pause passierte allerdings eher wenig. Erst im zweiten Durchgang fielen endlich Tore.

Zuerst nutzten die Karlsruher einen schwachen Pass der Hannoveraner klasse aus. David Pisot eroberte die Kugel, schlug einen weiten Ball auf Marvin Pourie, der auf Marc Lorenz ablegte.

Dessen kluger Pass aus dem Halbfeld an den Sechzehner nahm der ansprintende Grozurek auf, tauchte frei vor Zieler auf, behielt die Nerven und schlenzte das Leder überlegt halbhoch in die rechte untere Ecke - der Jubel der Heimfans kannte keine Grenzen mehr, ihr Team führte mit 1:0 (53.)!

Karlsruher SC legt schnell gegen Hannover 96 im DFB-Pokal nach

Marvin Wanitzek (l.) feiert mit seinen Kollegen den verwandelten Foulelfmeter zum 2:0.
Marvin Wanitzek (l.) feiert mit seinen Kollegen den verwandelten Foulelfmeter zum 2:0.  © Uli Deck/dpa

Nun ging es Schlag auf Schlag: Nachdem das Spielgerät nur fünf Minuten später erneut im 96-Netz zappelte und wieder Freude aufbrandete, pfiff Schiedsrichter Benjamin Cortus das Tor wegen einer Abseitsposition zurück.

Doch beim Schuss von Lukas Fröde behinderte Pourie Zieler nicht, sondern stand unbeteiligt daneben, weshalb es zumindest eine zweifelhafte Entscheidung des Referees war.

Zwei Minuten später war diese Szene jedoch wieder schon wieder vergessen. Denn Hannovers Edgar Prib grätschte im eigenen Sechzehner ungeschickt in Torjäger Pourie rein, weshalb es die einzig richtige Entscheidung war, Foulelfmeter zu geben.

Wanitzek übernahm die Verantwortung - und traf zum vorentscheidenden 2:0 für die Gastgeber (61.)!

Anschließend brachten die Hausherren die Führung mit bemerkenswerter Routine über die Zeit und stehen durch diesen Erfolg in der 2. Runde des DFB-Pokals!

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