Diese Nackschen gehen jetzt in der Elbe baden

Am Mittwoch wurden die vier Plastiken  unterhalb des „Narrenhäusels“ am Ufer platziert.
Am Mittwoch wurden die vier Plastiken unterhalb des „Narrenhäusels“ am Ufer platziert.  © Petra Hornig

Dresden - Bis zu den Knöcheln darf ihnen das Wasser stehen! Überschreitet jedoch die Elbe den Pegelstand von 184 Zentimetern, müssen die lebensgroßen Skulpturen von Bildhauer Thomas Reichstein (57) ihren romantischen Standort verlassen.

Am Mittwoch aber wurden die vier Plastiken erst einmal unterhalb des „Narrenhäusels“ am Ufer platziert.

Einen Vorgeschmack auf nasse Füße bekamen die Plastiken dabei - „Das Paar“, „Der Vogelmann“, „Eva à la Cranach“ und „Der Schamane“ wurden im Regen aufgestellt. Trotzdem freute sich der Künstler:

„Als ich 1982 nach Dresden kam, war mein größter Wunsch, wieder in der Elbe baden zu können. Er ist in Erfüllung gegangen. Ich selbst bin schon in Etappen von Hrensko bis Riesa geschwommen. Und das feiere ich mit meinen Skulpturen an der Elbe.“

Kommt kein Hochwasser dazwischen, können die Figuren bis 2. Oktober am Elbufer bewundert werden. Alle anderen und vor allem ganz neue, abstrakte Arbeiten von Reichstein sind am 20. August (10-18 Uhr) in seinem Atelier im Künstlerhaus Dresden zu bewundern.

Titelfoto: Petra Hornig


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