Bayern pumpt Geld in Künstliche Befruchtung - schon ab 2020

München - Jahre nach dem Bund will auch der Freistaat Bayern ab 2020 ungewollt kinderlose Familien bei einer künstlichen Befruchtung finanziell unterstützen.

Mit 5,8 Millionen Euro pro Jahr will der Freistaat kinderlosen Paaren helfen. (Symbolbild)
Mit 5,8 Millionen Euro pro Jahr will der Freistaat kinderlosen Paaren helfen. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Einstimmig votierte der Landtag am Mittwoch für einen Antrag, der die Staatsregierung auffordert, ab dem kommenden Jahr ein entsprechendes Landesprogramm zu schaffen und zu finanzieren.

Für den Freistaat sei mit Kosten von rund 5,8 Millionen Euro pro Jahr zu rechnen, heißt es im Antrag.

Nach aktuellen Statistiken bleiben mehr als sechs Millionen Deutsche ungewollt kinderlos.

Seit April 2012 stellt der Bund Fördermittel für Familien zur Verfügung, aber nur, wenn auch die jeweiligen Bundesländer, in dem ein betroffenes Paar seinen Hauptwohnsitz hat, eigene Förderprogramme anbieten.

Bayern hatte dies bislang aber nicht umgesetzt. Für Bayern rechnen die Parlamentarier durch die Förderung künftig mit bis zu 1000 Geburten von künstlich gezeugten Kindern.

Parlamentarier rechnen durch die Förderung künftig mit bis zu 1000 Geburten künstlich gezeugter Babys. (Symbolbild)
Parlamentarier rechnen durch die Förderung künftig mit bis zu 1000 Geburten künstlich gezeugter Babys. (Symbolbild)  © Mascha Brichta/dpa-tmn

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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