Darum schaut der Agrarminister durch die Augen einer Kuh

Aulendorf - Agrarminister Peter Hauk (58, CDU) schaut sich die Welt am Dienstag durch die Kuhbrille an.

Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (58, CDU).
Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (58, CDU).  © Patrick Seeger/dpa

Im Landwirtschaftlichen Zentrum (LAZBW) in Aulendorf (Landkreis Ravensburg) informiert sich der CDU-Politiker über die Funktionsweise eines Kuhaugensimulators (13.30 Uhr). Damit können Menschen die visuellen Wahrnehmungen von Kühen nachempfinden.

Viehzüchter würden dadurch leichter verstehen, warum sich eine Kuh im Stall, auf Laufwegen oder im Melkstand bockig verhält, versprechen die Forscher.

Hindernisse oder Gefahren, die nur Kühen mit ihrem Tunnelblick und ihrer verstärkten Wahrnehmung von Kontrasten als solche erscheinen, könnten demnach mit Hilfe der Kuhbrille aus dem Weg geräumt werden.

Ebenfalls im Landwirtschaftlichen Zentrum will sich Hauk die Funktionsweise eines neuen Methanmessgerätes erklären lassen.

Es soll künftig dazu beitragen, den Ausstoß dieses klimaschädlichen Gases durch Wiederkäuer zu verringern. Vor dem Besuch in Aulendorf will sich Hauk bei Bad Schussenried (Landkreis Biberach) noch über das Ausmaß von Waldschäden informieren (12 Uhr).

Die Erkenntnisse sollen in seinen "Notfallplan Wald" einfließen.

Mittels des Kuhaugensimulators sollen Menschen die visuellen Wahrnehmungen von Kühen nachempfinden können.
Mittels des Kuhaugensimulators sollen Menschen die visuellen Wahrnehmungen von Kühen nachempfinden können.  © Franziska Kraufmann/dpa

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