Roboterbauer Kuka bekommt Handelskrieg zwischen USA und China zu spüren

Augsburg - Der Roboterhersteller Kuka bekommt die Verunsicherung wegen des Handelskriegs zwischen den USA und China deutlich zu spüren.

Kuka bekommt die Verunsicherung wegen des Handelskriegs deutlich zu spüren.
Kuka bekommt die Verunsicherung wegen des Handelskriegs deutlich zu spüren.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Im zweiten Quartal halbierte sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal auf gut 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Augsburg mitteilte.

Von März bis Juni gingen die Auftragseingänge um fast fünf Prozent auf 914 Millionen Euro zurück. Besonders stark war der Rückgang in China, wo die Aufträge um die Hälfte einbrachen. Die Konzernerlöse gaben um sechs Prozent auf rund 802 Millionen Euro nach.

"Die abgeschwächte Konjunktur, der Handelsstreit zwischen USA und China, sowie der Brexit verunsichern unser Umfeld", sagte Vorstandschef Peter Mohnen. "Unsere Kunden werden in ihrem Investitionsverhalten zurückhaltender."

Die Probleme will Kuka mit einem Sparprogramm in den Griff bekommen, das der Roboterhersteller zu Jahresbeginn auf den Weg brachte.

Dazu zählt ein Personalabbau von 350 Mitarbeitern am Standort Augsburg. Seit Jahresbeginn sei man gut vorangekommen, sagte Mohnen. In der zweiten Jahreshälfte sei jedoch "noch einiges zu meistern".

Für das Gesamtjahr peilt der Roboterbauer weiter einen leicht auf rund 3,3 Milliarden Euro steigenden Umsatz an, nach 3,2 Milliarden Euro im Jahr 2018. Die Ebit-Marge für den Gewinn vor Zinsen und Steuern soll bei rund 3,5 Prozent liegen, nach 3 Prozent im ersten Halbjahr des Jahres 2019.

Kuka gehört mehrheitlich dem chinesischen Midea-Konzern.

Der Roboterhersteller Kuka muss einen deutlichen Rückgang beim Gewinn hinnehmen.
Der Roboterhersteller Kuka muss einen deutlichen Rückgang beim Gewinn hinnehmen.  © Julian Stratenschulte/dpa

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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