Görlitzer Kaufhaus-Umbau verschiebt sich um zwei Jahre

Investor Winfried Stöcker (68) geriet im Winter durch ausländerfeindliche Äußerungen in die Kritik. Gegen ihn laufen noch Ermittlungen.
Investor Winfried Stöcker (68) geriet im Winter durch ausländerfeindliche Äußerungen in die Kritik. Gegen ihn laufen noch Ermittlungen.

Von Stefan Ulmen

Görlitz - Nanu!? Das sollte doch eigentlich viel flotter gehen. Doch jetzt kam raus: Das seit 2009 geschlossene Görlitzer Jugendstilkaufhaus öffnet voraussichtlich erst im Herbst 2017 - und damit viel später als geplant!

Noch im vergangenen Jahr war von Oktober 2015 die Rede. Das sei wohl etwas sportlich gewesen, räumte Projektmanagerin Stefanie Eggers ein:

„Wir wollen ein ganz neues Konzept von einem Erlebniskaufhaus umsetzen, und das muss gut geplant werden“, sagte sie am Wochenende der dpa.

Der als „schönstes Kaufhaus Deutschlands“ titulierte Bau von 1913 war zuletzt Kulisse für die Hollywood-Produktion „The Grand Budapest Hotel“ (vier Oscars).

Derzeit wird das Gebäude entkernt. Unternehmer und Mediziner Winfried Stöcker (68), der das Haus 2013 gekauft hatte, steckt rund 20 Millionen Euro in Umbau und Sanierung.

Neben hochwertiger Mode soll es Feinkost, Parfüm, Lederwaren, Schmuck und Spielzeug geben. Auch Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen sind geplant.

Die Wiedereröffnung des Görlitzer Kaufhauses verschiebt sich um zwei Jahre in den Herbst 2017. Rund 20 Millionen Euro sollen investiert werden.
Die Wiedereröffnung des Görlitzer Kaufhauses verschiebt sich um zwei Jahre in den Herbst 2017. Rund 20 Millionen Euro sollen investiert werden.

Fotos: PR/Barbara Kloth, Pawel Sosnowski


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