Kundenberater hortet hunderte Kinderpornos

Kundenberater Maik W. (33) muss jetzt zur Therapie.
Kundenberater Maik W. (33) muss jetzt zur Therapie.

Von Steffi Suhr

Dresden - „Diese Bilder sind ekelhaft und menschenverachtend“, warf Richter Markus Vogel (54) am Montag Maik W. (33) vor. Der Kundenberater hatte zugegeben, Kinderpornos besessen zu haben.

Als die Polizei im Januar 2014 in Bonn einen anderen Täter verhaftete, führte die Spur der Bilder nach Dresden. „Als wir zur Hausdurchsuchung kamen, sagte Herr W., er hätte uns schon erwartet, und legte sofort ein Geständnis ab“, so die ermittelnde Beamtin.

Innerhalb von vier Monaten hatte Maik W. widerliche Fotos und Filme, die den Missbrauch von Kindern zeigen, im Computer gehortet, einzelne Dateien an „Gleichgesinnte“ verschickt.

Die Fahnder beschlagnahmten 1275 Bilddateien und 155 Videos! Laut Gutachten war das jüngste Opfer keine zwei Jahre alt!

„Ich habe mich bei einer Therapie angemeldet, weil ich nicht möchte, dass noch Schlimmeres passiert“, so der Angeklagte. Der bislang völlig unbescholtene Maik W. wurde deshalb zu 18 Monaten Haft verurteilt.

Die Strafe wurde aber zur Bewährung ausgesetzt: Dafür muss er die Therapie antreten und durchstehen.

Foto: Thomas Türpe


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