Einen Monat alt: Neue Post sehen viele Kunden kritisch

Das die Kunden nun für das Parken zahlen müssen, stört viele.
Das die Kunden nun für das Parken zahlen müssen, stört viele.

Bielefeld - Der Umzug der Post- und Postbankfiliale in das neue Gebäude an der Herforder Straße ist noch gar nicht so lange her, da gibt es schon die ersten kritische Stimmen an der neuen Filiale.

Am 20. Juli zog die Post von der Nahariya- an die Herforder Straße, was damals schon bei vielen Kunden für Unverständnis sorgte.

Vor allem die direkten Parkplätze vor der Filiale vermissen viele, zumal diese für 30 Minuten kostenlos und daher ideal waren, wenn schnell ein Paket abgeholt werden musste.

Inzwischen müssen die meisten Kunden in die Tiefgarage neben der neuen Post oder auf dem Parkplatz neben der alten Post fahren, um dort ihren Wagen zu parken. Für beide Parkmöglichkeiten muss nun Geld bezahlt werden.

"Nur um einen Einschreibebrief oder ein Päckchen abzuholen muss ich einen Euro Parkgebühr bezahlen", beschwerte sich eine Kundin gegenüber der Neuen Westfälischen. Ihrer Meinung nach solle eine halbe Stunde Parken kostenfrei sein.

Zudem störe sie die Tatsache, dass die Tiefgaragen-Einfahrt mit dem Auto nur stadtauswärts zu erreichen ist. Außerdem ärgern sich einige Bürger darüber, dass die Filiale telefonisch nicht direkt erreichbar sei und man ständig in der Warteschlange eines Callcenters lande.

Postbank-Sprecher Ralf Palm hingegen kann den Kunden nicht versprechen, dass es in Zukunft Besserung geben wird, da die Postdienstleistungen inzwischen über die Postbank laufen und die habe den Standort an der Herforder Straße mit Absicht gewählt. Wir wollen dahin, wo die Kunden sind, erklärte er.

Auch kostenloses Parken wird es in Zukunft an der Herforder Straße nicht geben. "Das machen wir nur auf Flächen, die wir mit angemietet haben", stellte der Sprecher klar.


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