Was es mit diesen Figuren am Berliner Hauptbahnhof auf sich hat!

Berlin - Mit einer sechstägigen Kunstaktion vor dem Berliner Hauptbahnhof wollen Prostituierte auf ihre Arbeit aufmerksam machen.

Elke Winkelmann vom Bundesverband sexueller Dienstleistungen klebt im Rahmen einer Kunstaktion von der Kampagne "Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!" Preisetiketten auf eine Schaufensterpuppe in einem Lovemobil.
Elke Winkelmann vom Bundesverband sexueller Dienstleistungen klebt im Rahmen einer Kunstaktion von der Kampagne "Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!" Preisetiketten auf eine Schaufensterpuppe in einem Lovemobil.  © Jörg Carstensen/dpa

"Es geht darum, ins Gespräch zu kommen über Intimität, Nähe und Distanz und auch über Sexarbeit", sagte Stephanie Klee vom Verein zur Bildung und Kommunikation in der Sexarbeit "move e.V." am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Fünf Wohnwagen, die sonst von Prostituierten genutzt werden, stehen seit Montag bereit. Besucher können etwa Preisetiketten an einen Wohnwagen kleben und über Vorurteile und Stigma sprechen. In einem anderen Wagen beantworten Prostituierte Fragen.

Auch sprechende Sex-Spielzeuge können begutachtet werden. Zudem wird über Sexarbeit in Berlin und die Geschichte der Prostitution informiert.

Die sogenannten Lovemobile können noch bis Samstag auf dem Washingtonplatz jeweils von 11 bis 19 Uhr besucht werden.

Eine mit Preisetiketten beklebte Puppe auf dem Dach eines Lovemobils auf dem Washingtonplatz.
Eine mit Preisetiketten beklebte Puppe auf dem Dach eines Lovemobils auf dem Washingtonplatz.  © Jörg Carstensen/dpa

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