Nach Eurofighter-Drama: Heute wird dem getöteten Piloten gedacht

Laage - Zwei Wochen nach der Tragödie in der Luft über der Müritz findet am Dienstag eine Gedenkveranstaltung für den getöteten Eurofighter-Piloten statt.

Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr helfen einem Mitarbeiter aus dem Schutzanzug, der auf einem Feld Wrackteile untersucht hat.
Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr helfen einem Mitarbeiter aus dem Schutzanzug, der auf einem Feld Wrackteile untersucht hat.

Am Standort des Luftwaffen-Geschwaders 73 "Steinhoff" in Laage bei Rostock wollen die Familie und Kameraden Abschied von dem jungen Eurofighterpiloten nehmen.

Das Gedenken soll auf Wunsch der Familie nicht öffentlich und mit militärischen Ehren stattfinden.

Der Eurofighter des 27 Jahre alten Piloten war am 24. Juni bei einer Luftkampfübung über der Müritzregion mit dem Jet eines anderen Piloten kollidiert. Beide Maschinen stürzten ab (TAG24 berichtete).

Der 51 Jahre alte Pilot der anderen Unglücksmaschine konnte sich verletzt mit einem Fallschirm retten. Nach Angaben des Verbandes hatten die beiden Maschinen die Verfolgung eines dritten Militärflugzeugs trainiert. Die dritte Maschine blieb unversehrt. Beide Wracks sind inzwischen geborgen.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch.

Mitarbeiter der Bundeswehr haben in ihrem blauen Müllsack ein Wrackteil, das auf die Spielwiese eines Kindergartens geknallt war.
Mitarbeiter der Bundeswehr haben in ihrem blauen Müllsack ein Wrackteil, das auf die Spielwiese eines Kindergartens geknallt war.  © Christophe Gateau/dpa

Rund 600 Kameraden verabschieden bei Unglück getöteten Piloten

Update, 15 Uhr

Mit einer Trauerfeier haben rund 600 Kameraden in Laage bei Rostock Abschied von dem Eurofighter-Piloten genommen, der am 24. Juni bei einer missglückten Luftkampfübung ums Leben gekommen ist.

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