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Kein Witz: Lachen ist gesund und macht glücklich

Dresden - Es ist längst bewiesen: Wer viel lacht, geht leichter und gesünder durchs Leben. Passend zum Faschingssonntag wollen wir darum das Lachen und den Frohsinn feiern. Motto: Wer zuletzt lacht, lacht am längsten.
Irgendwo tief im Inneren hat jeder ein Fünkchen Humor versteckt.
Irgendwo tief im Inneren hat jeder ein Fünkchen Humor versteckt.

Von Pia Lucchesi

Dresden - Täglich schlechte Nachrichten, Krisengerede, Zukunftsängste: Vielen Sachsen ist das Lachen im Alltag vergangen. Dabei ist längst bewiesen: Wer viel lacht, geht leichter und gesünder durchs Leben. Passend zum Faschingssonntag wollen wir darum das Lachen und den Frohsinn feiern. Motto: Wer zuletzt lacht...

"Dass der Humor in schwierigen Zeiten flöten geht, ist ein bekanntes Phänomen", weiß Eva Ullmann (37), Gründerin des Deutschen Instituts für Humor in Leipzig. Aber das sollte niemanden beunruhigen.

"Man weiß heute, dass Humor phasenweise kommt und geht. Ganz verschwindet er aber nie", erklärt die witzige Fachfrau ergänzt: "Anders liegt der Sachverhalt beim Bedürfnis nach Unterhaltung und Lachen. Das ist wohl immer gleich. Darum hat jede Epoche auch ihren ganz eigenen Humor und Stars, die diesen kultivieren."

"Humor hilft in allen Lebenslagen," weiß Eva Ullmann (46), Gründerin des Deutschen Instituts für Humor in Leipzig.
"Humor hilft in allen Lebenslagen," weiß Eva Ullmann (46), Gründerin des Deutschen Instituts für Humor in Leipzig.

Humor ist sozusagen der Klebstoff der Gesellschaft.

Eva Ullman und ihr zehnköpfiges Team bilden eine Art Lehrer-Kollegium. Seit zehn Jahren unterrichten, beraten, schulen und trainieren sie zum Beispiel Firmen, Wissenschaftler, Ärzte, Führungskräfte und Verkäufer in humorvoller Kommunikation.

"Mit Humor kommt man in allen Lebenslagen weiter. Er kann uns von Problemen distanzieren, als Gruppe verbinden oder den persönlichen Status verändern", weiß die Expertin, die auch als Autorin von vergnüglicher Sachliteratur bekannt ist.

Sie stellt nüchtern fest: "In Deutschland wird Humor als Kraftquelle und Ressource leider völlig unterbewertet."

Das Leipziger Institut begeistert und motiviert seine Klienten nicht nur, es regt diese vor allem zum Perspektivwechsel an.

Wer zuletzt lacht ... bleibt gesünder und geht leichter durchs Leben.
Wer zuletzt lacht ... bleibt gesünder und geht leichter durchs Leben.

"Man kann allem eine komische Seite abgewinnen. Man muss dazu nur seinen Blickwinkel verändern", sagt die kreativ-chaotische Humoristin.

Was die Leipzigerin damit meint, versteht man am besten anhand eines Beispiels: Stellen Sie sich vor, Sie müssen einen Vortrag vor 300 Leuten halten. Auf dem Weg zum Rednerpult fallen Sie der Länge nach zu Boden. Was für eine Blamage! Sie haben jetzt die Wahl. Man könnte kleinlaut ans Mikro treten und seine Rede halten.

"Oder lustig beginnen mit Sätzen wie ‚Ha, da staunen Sie. Warten Sie erst einmal ab wie mein Abgang wird!‘", sagt Eva Ullman. Diese Leichtigkeit versucht sie in ihren Kursen zu vermitteln.

Ist wirklich jedem Menschen Humor gegeben?

Die Spezialistin: "Tatsächlich habe ich noch nie jemanden ohne getroffen. Bei den meisten ist der Humor nur verschüttet und muss erst wieder freigelegt werden."

Ihr Tipp: Das persönliche "Humor-Konto" in guten Zeiten auffüllen, damit man in schlechten Zeiten davon zehren kann.

Auch ein künstliches Lachen macht glücklich

Eine fröhliche Sause: Susann Hermann „fährt“ mit ihrem Lach- Yoga-Kurs zum Vergnügen „Achterbahn“.
Eine fröhliche Sause: Susann Hermann „fährt“ mit ihrem Lach- Yoga-Kurs zum Vergnügen „Achterbahn“.

Lachen lernen - geht das? "Ja", sagt Susann Herrmann (44) aus Chemnitz. Die Spiel- und Theaterpädagogin will einen Lach-Club gründen und ab Mai Lach-Yoga-Kurse im Kulturhaus Arthur geben.

Ihr Anspruch: "Ich möchte die Leute aus ihrem Kummertal herausholen." Der Effekt ist aus der Psychotherapie bekannt: Man kann bei Menschen Gefühle auslösen, wenn man ihrem Körper nur lange genug Emotionen vorspielt. Schauspieler machen sich diese Methode zu eigen. Lach-Yoga auch.

Im Kern bedient sich die heitere "Sportart" dabei verschiedener Atemübungen. Susann Herrmann erklärt: "Bei diesen spielerischen Übungen tun wir zunächst nur so als ob wir lachen. Das künstliche Lachen geht dann irgendwann ganz von allein in ein spontanes Lachen über."

Die fröhliche Therapie funktioniert, denn das Gehirn wird dabei überlistet und "ausgeschaltet".

Der simple Trick: Wer lacht, kann nicht denken. Eine Einheit dauert etwa eine Stunde. Im besten Falle verlassen danach alle frohgelaunt und gelassen den Raum.

Hermann: "Es ist, als ob dieses Yoga im Kopf einen Schalter umlegt. Es befreit und macht glücklich." Lach-Yoga kann jeder in jedem Alter machen. Er oder sie muss nur offen und neugierig sein.

"Kinder sind ganz schnell dabei. Da reichen 30 Minuten und sie sind happy. Erwachsene tun sich am Anfang manchmal etwas schwerer damit", berichtet Susann Herrmann, die Lach-Yoga schon zusammen mit Menschen im Altenheim, im Krankenhaus, in Schulen und Unternehmen praktiziert hat.

Mehr Informationen unter: www.susann-herrmann.de

Wer hat’s erfunden? Ein Inder!

Beim Lachyoga steckt man sich durch Blicktkontakt und Gruppendynamik mit dem gesunden Lachen an.
Beim Lachyoga steckt man sich durch Blicktkontakt und Gruppendynamik mit dem gesunden Lachen an.

Der indische Arzt Madan Kataria gilt als Erfinder vom Lachyoga.Vor etwa 20 Jahren entwickelte er die Theorie, dass die positive Wirkung des Lachens unabhängig vom Grund des Lachens eintritt.

Bei seinem Lachyoga muss man darum keinen besonderen Humor besitzen oder Witze erzählen. Allein durch Blickkontakt und Gruppendynamik entsteht echtes Lachen, das "ansteckt".

Madan Kataria dazu: "Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!"

Hier kann man gute Laune lernen

Susann Hermann demonstriert eine Übung aus dem Lach-Yoga. Wer mindestens eine Minute so einen Stift im Mund hält, wird nach der Anspannung zufrieden lächeln.
Susann Hermann demonstriert eine Übung aus dem Lach-Yoga. Wer mindestens eine Minute so einen Stift im Mund hält, wird nach der Anspannung zufrieden lächeln.

Dresden: Bei Nadine Schaal im Vereinshaus Aktives Leben (Dürerstr. 89 in 01307 Dresden). Nächster Lachkurs immer mittwochs ab 17. Februar bis 20. April 17.30-18.30 Uhr. Kosten je Einheit 8 Euro. Infos: www.scha-li-la.de Bei Christina Armbruster, Kontakt: christina.armbruster@lebensqualität-aktiv.de

Coswig/Meissen: Lachyoga mit Cornelia Haase am 26. Februar 18.30 Uhr in Coswig (An der Walze 2) und im Lachclub Meissen. Termine auf Anfrage. Mehr Infos unter: www.lebensfreude-durch-lachen.de

Schildau: Brigitte Bussenius organisiert ab Frühjahr wieder Termine mit dem Lachclub Sacksen bei den Schildbürgern in Schildau. Termine auf Anfrage. Mehr Infos unter: www.Feengarten.de

Chemnitz: Der "1. Chemnitzer Lachclub" trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr am „Café Milchhäuschen“, um dann bei jedem Wetter gemeinsam auf der Schlossteichinsel zu lachen. Mehr Infos unter: www.liebe-dein-lachen.de

Hätten Sie’s gewusst?

  • Je mehr Wohlstand, desto weniger Lachen : Vor 40 Jahren wurde dreimal so viel gelacht wie heute! Kinder lachen etwa 400-mal am Tag. Erwachsene nur noch 15-mal am Tag.
  • Der kleine Unterschied: Männer lachen mit einer Tonhöhe von 270 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). Frauen mit 500 bis 6000 Hertz.
  • Eigentlich sollte es Humor auf Rezept geben: Lachen ist gesund, fördert nachweislich den Stoffwechsel, die Verdauung, den Stress- und Angstabbau. So verloren Kinder auch ihre Angst vor einer OP, nachdem ein Clown mit ihnen auf Station über den Eingriff gesprochen hatte.
  • Zum Schlapplachen: Beim Lachen werden über 300 Muskeln aktiviert - allein über 100 Muskeln davon im Gesicht.
  • Schmerz lass nach: Studien belegen, dass Erheiterung Schmerzen reduziert. Im Versuch reagierten Testpersonen sehr schmerztolerant, nachdem sie einen Film mit Mr. Bean sahen.
  • Das Glück kommt zu denen, die lachen: Das japanische Sprichwort stimmt. Beim Lachen werden vermehrt Glückshormone ausgeschüttet.

Fotos: Colourbox/PR/Deutsches Institut für Humor, Maik Börner, imago

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