A7-Ausbau: Hier ist der Verkehrslärm jetzt eingepackt

Hamburg - Zwei Jahre wurde gebaut, nun rollen seit Montagmorgen die Fahrzeuge durch den neuen Lärmschutzdeckel über der A7 in Hamburg-Stellingen.

Der Verkehr rollt durch den neuen Lärmschutzdeckel auf der A7.
Der Verkehr rollt durch den neuen Lärmschutzdeckel auf der A7.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Dazu wurde am vergangenen Wochenende die Anschlussstelle Stellingen umgebaut.

Mit der neuen Verkehrsführung sollen Autofahrer, die in Richtung Norden auffahren, die knapp 900 Meter lange Oströhre des Lärmschutzdeckels nutzen.

Erst vor einem Monat hat die Feuerwehr die Brandschutzanlagen der Tunnelröhre erfolgreich getestet.

Der eigentliche Autobahnverkehr wird vorerst noch an dem Tunnelbau vorbeigeführt. Nur Fahrzeuge, die von der Kieler Straße kommend auf die A7 in Richtung Norden auffahren, werden durch ihn geleitet.

Nach dem Abbruch der provisorischen Auffahrtsrampe soll zunächst die Fahrbahn zwischen der neuen Langenfelder Brücke am Volkspark und der Tunneleinfahrt instandgesetzt werden.

Zudem ist der Bau von Lärmschutzwänden, Schilderbrücken und weiterer Verkehrstechnik geplant. Erst ab April sollen alle A7-Nutzer durch den Tunnel geleitet werden.

Wenige Kilometer weiter nördlich in Schnelsen rollt der Verkehr bereits seit Juni durch einen weiteren Lärmschutzdeckel.

Nach zwei Jahren Bauzeit sind am Montagmorgen die ersten Fahrzeuge durch den neuen Lärmschutztunnel auf der A7 gefahren.
Nach zwei Jahren Bauzeit sind am Montagmorgen die ersten Fahrzeuge durch den neuen Lärmschutztunnel auf der A7 gefahren.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt


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