Darum treiben in Hessen Tausende tote Fische auf dem Wasser

Die Fische können nicht mehr atmen und sterben. (Symbolbild)
Die Fische können nicht mehr atmen und sterben. (Symbolbild)  © dpa/Bodo Marks

Lampertheim – Fische sterben massenweise im Wasser des Altrheins in Lampertheim. Kleine tote Brassen treiben dort an der Oberfläche.

Wie die "BILD"-Zeitung berichtete, wurden am Donnerstagmittag die Kadaver entdeckt und die Frage stellt sich, ob die Tiere vergiftet wurden. Daher wurden Proben in ein Speziallabor nach Gießen geschickte.

Allerdings gingen Experten von einer anderen Todesursache aus. So sagte Christian Pfeiffer, Sprecher der Stadt Lampenheim, der BILD: "Der Altrhein ist an der Stelle kein fließendes Gewässer. Durch Niedrigwasser, dem warmen Wetter und dem stehendem Gewässer ist das Wasser umgekippt.". Demnach ist also der Sauerstoffgehalt für die Fische zu niedrig und sie sind erstickt.

Pfeiffer erklärt gegenüber der BILD weiter, dass vor allem die jungen Tiere sterben würden, denn Große schwimmen eher raus zu Gewässern mit mehr Sauerstoff.

Es sei zu befürchten, dass noch mehr Fische sterben müssen, denn Messungen am Morgen hätten ergeben, dass sich die Sauerstoffverteilung im Wasser noch weiter verschlechtert habe.

Titelfoto: dpa/Bodo Marks


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