Hat dieser ehemalige Fußball-Nationalspieler seinem Sohn bei Drogendeals geholfen?

Am Freitag stehen die Plädoyers an. (Symbolbild)
Am Freitag stehen die Plädoyers an. (Symbolbild)  © DPA

Landau/Stuttgart - Im Drogenprozess gegen Walter Kelsch, ehemaligen Bundesligaprofi des VfB Stuttgart und Nationalspieler, stehen am heutigen Freitag vor dem Landgericht Landau die Plädoyers an.

Dem 62-Jährigen und einem Mitangeklagten wird Beihilfe beim Handel im großen Stil vorgeworfen. Sie sollen zwischen 2014 und 2015 dabei geholfen haben, Amphetamine und andere Drogen aus den Niederlanden einzuführen und zu verkaufen.

Nach Darstellung der Ermittler wurde die Ware unter dem Schlagwort "Chemical Love" im Internet und Darknet verkauft - einem abgeschotteten Bereich des Internets. Nach Einschätzung der Experten war es einer der bundesweit größten Drogen-Webshops. Auch Kokain, Haschisch, LSD-Trips und Ecstasy-Pillen sollen verkauft worden sein.

Der Hauptangeklagte - der Sohn des Ex-Fußballers - und zwei weitere Männer sind bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Drogen wurden nach Ansicht des Gerichts in der damaligen Verhandlung zentnerweise nach Deutschland geschmuggelt und bei einem der Täter im südpfälzischen Rülzheim gebunkert.

Neben diesem Verfahren hat Kelsch auch noch ein Insolvenzverschleppungs-Verfahren am Hals und wurde bereits im August 2017 wegen Anlagenbetrugs zu einer Freiheitsstraße von einem jähr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

Kelsch droht erneut Ärger.
Kelsch droht erneut Ärger.

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