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Meißner Brandstifter grölten Parolen vor brennendem Asylheim

Meißen - Ein Brandanschlag und eine Wasserattacke auf ein noch unbewohntes Flüchtlingsheim im Sommer 2015 in Meißen beschäftigt ab Dienstag (9 Uhr) eine Strafkammer des Landgerichts Dresden.
Der Prozessauftakt am Landgericht am Dienstag.
Der Prozessauftakt am Landgericht am Dienstag.

Meißen - Ein Brandanschlag und eine Wasserattacke auf ein noch unbewohntes Flüchtlingsheim im Sommer 2015 in Meißen beschäftigt seit Dienstag (9 Uhr) eine Strafkammer des Landgerichts Dresden. Vor allem die Aussagen der Angeklagten lieferten neue Details des Anschlags.

Für den Prozess wegen schwerer Brandstiftung gegen zwei Männer aus der Nachbarschaft sind insgesamt drei Verhandlungstage geplant. Die Angeklagten im Alter von 38 und 41 Jahren werden beschuldigt, in der Nacht zum 28. Juni 2015 in das Haus eingedrungen zu sein und eine Wohnung angezündet zu haben. Bei einer Verurteilung droht ihnen eine Haftstrafe zwischen einem und 15 Jahren.

Angeklagter Eric P. sagte am Dienstag sichtlich beschämt: "Wir haben an dem Abend gegrillt und über Asylpolitik diskutiert. Das hat sich dann hochgeschaukelt. Dann haben wir das gemacht. Das ist nicht zu entschuldigen."

Als das Haus brannte, filmten sich die Täter und grölten: "Einer geht noch! Ein Asylant geht noch rein!"

Familienvater und Kraftfahrer Daniel Z. (41) wurde offenbar aus Frust zum Brandstifter: "Ich hab Frau und Kinder. Wir arbeiten beide. Wir haben aber beim Amt Wohngeld beantragt. Angeblich verdienen wir sieben Euro zu viel für eine Bewilligung. Ich arbeite seit 14 Jahren. Da will man einmal was vom Staat und es geht nicht. Das finde ich ungerecht."

Die Angeklagten sollen vor dem brennenden Asylheim ausländerfeindliche Parolen gesungen haben.
Die Angeklagten sollen vor dem brennenden Asylheim ausländerfeindliche Parolen gesungen haben.

Aber: "Was da auch in den angrenzenden Häusern hätte passieren können, haben wir uns nicht überlegt. Wir wollten nur ein kleines Feuer legen."

Zumindest Eric P. wusste, dass in den benachbarten Häusern auch Kinder schliefen: "Ja", sagte der Gerüstbauer beschämt. "Das weiß ich. Ich hab dort ein Jahr vorher den Weihnachtsmann für die Kinder gespielt."

Die Beschuldigten sind seit dem 2. Dezember 2015 in Untersuchungshaft und haben die Taten gestanden. Als Motiv gaben sie an, den Einzug von Flüchtlingen verhindern zu wollen. Die Anklage geht daher von ausländerfeindlichen Motiven aus. Danach benutzten die Männer Brandbeschleuniger und nahmen in Kauf, dass Menschen in Gefahr geraten. Zudem sollen sie am Abend des 14. August versucht haben, das Gebäude unter Wasser zu setzen - ohne Erfolg.

Bauunternehmer Ingolf Brumm (57) gab nach den Anschlägen nicht auf.
Bauunternehmer Ingolf Brumm (57) gab nach den Anschlägen nicht auf.

Als die Männer zwei Wochen später versuchten, die geplante Unterkunft zu fluten, ging wieder ein gemeinsamer Grillabend mit reichlich Bier voraus. "Das mit dem Wasser war meine Idee", gestand Eric P. "Wasser richtet doch mehr Schaden an. " Zum Glück war die Zuleitung schon von der Straße gekappt....

"Danach hab ich alles verdrängt", so Daniel Z. zur Richterin.

Der Gesamtschaden betrug laut Anklage über 210.000 Euro.

Eigentümer Ingolf Brumm (57) gab nach den Anschlägen nicht auf, baute alles wieder auf: "Inzwischen wohnen dort Familien mit Kindern aus Syrien und Afghanistan", sagte er im Zeugenstand und erhob schwere Vorwürfe gegen die Polizei: "Schon Wochen vorher war dort an der Tür ein Zettel. Sinngemäß stand da drauf, Ausländer sollen zusehen, dass sie wegkommen. Das wollte ich anzeigen. Die Polizei aber schickte mich wieder weg. Das sei Satiere!"

Und der Bauunternehmer erklärte: "Letztlich sind die beiden Angeklagten auch Opfer. Die geistigen Brandstifter sind andere."

Am 28. Juni 2015 brannte die geplante Asylunterkunft in Meissen.
Am 28. Juni 2015 brannte die geplante Asylunterkunft in Meissen.

Fotos: Holm Helis (2), Christian Essler

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