Absolut kaltblütig: Frau tötet und zerstückelt Lebensgefährten

Hanau - Im Prozess um eine Frau, die ihren Lebensgefährten getötet und zerstückelt haben soll, werden die Plädoyers erwartet.

Mit einem Aktenordner verdeckte die Angeklagte vor Gericht ihr Gesicht.
Mit einem Aktenordner verdeckte die Angeklagte vor Gericht ihr Gesicht.

Die Schlussvorträge werden möglicherweise bereits am Dienstag (9 Uhr) vor dem Landgericht Hanau gehalten.

Angeklagt ist eine 35 Jahre alte Frau, die im vergangenen Juni ihren Partner in der gemeinsamen Wohnung in Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis) mit 31 Messerstichen umgebracht haben soll.

Anschließend zerteilte sie der Anklage zufolge die Leiche des 47-Jährigen mit einer Kettensäge. Ermittler fanden die Leichenteile in Mülltüten verpackt im Badezimmer.

Zu Beginn des Prozesse hatte die Angeklagte eingeräumt, auf ihren Freund eingestochen zu haben. Sie habe aber aus Notwehr gehandelt. Der Mann habe sie zuvor angegriffen und gewürgt.

Die Frau hatte sich mehrere Tage nach der Tat selbst bei der Polizei per Brief gemeldet. Angeklagt ist sie wegen Totschlags. Der Prozess hat im Dezember begonnen.

Update, 12.27 Uhr: Im Prozess um die Tötung und Zerstückelung eines 47-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert.

Die Angeklagte habe den Mann im Juni 2018 in Steinau an der Straße "grausam und bestialisch" umgebracht, sagte der Vertreter der Anklage am Dienstag vor dem Landgericht Hanau.

Im vergangenen Juni fand man die sterblichen Überreste des Mannes in Steinau an der Straße.
Im vergangenen Juni fand man die sterblichen Überreste des Mannes in Steinau an der Straße.  © DPA

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