Frau tötet Lebensgefährten und zerstückelt ihn mit Elektrosäge

Hanau - Im Prozess um eine Bluttat im osthessischen Steinau an der Straße (TAG24 berichtete) wird am Freitag (9 Uhr) die Aussage der Angeklagten erwartet.

Im Juni wurden die Leichenteile in Steinau an der Straße gefunden.
Im Juni wurden die Leichenteile in Steinau an der Straße gefunden.

Die 35-Jährige steht seit Anfang Dezember wegen Totschlags vor dem Landgericht Hanau.

Die Frau soll im Juni ihren 47 Jahre alten Lebensgefährten mit 31 Messerstichen getötet und danach dessen Leiche mit einer Elektrosäge zerstückelt haben.

Sechs Tage später wurden die Leichenteile gefunden, nachdem die Angeklagte die Polizei informiert hatte.

Die Frau soll den Beamten gesagt haben, aus Notwehr gehandelt zu haben.

Die Verteidigung hatte zu Beginn des Prozesses eine Einlassung der 35-Jährigen angekündigt.

Angeklagte gesteht blutige Messerattacke

Die Angeklagte (r.) verdeckt ihr Gesicht mit einem Aktenordner.
Die Angeklagte (r.) verdeckt ihr Gesicht mit einem Aktenordner.  © dpa/Jörn Perske

Update, 13.55 Uhr: Im Hanauer Prozess um tödliche Messerstiche hat die 35-jährige Angeklagte eingeräumt, auf ihren Lebensgefährten eingestochen und seine Leiche zersägt zu haben.

Sie habe mit dem Messer zugestochen, weil ihr Partner sie damit zuvor bedroht und dann auch noch gewürgt habe, sagte die Frau am Freitag vor dem Landgericht Hanau.

"Es war wie ein Film, wie ein Alptraum, ich konnte gar nicht aufhören", sagte die Angeklagte. Nach der Tat habe sie die Leiche des 47-Jährigen mit einer Kettensäge zerteilt.

Einige Tage später schickte die Frau der Polizei einen Brief, in dem sie von der Tat berichtete. Daraufhin fanden die Beamten in der Wohnung des Paares die in Mülltüten verpackten Leichenteile.

Die Frau steht wegen Totschlags vor Gericht.

Titelfoto: dpa/Jörn Perske

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